Thema Elektromobilität: E-Autos liegen weiterhin voll im Trend

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Beim Autokauf stellt sich die Frage, ob man sich für einen herkömmlichen Verbrenner oder doch lieber für ein E-Auto entscheidet. Sind Letztere nicht viel umweltschonender? E-Autos verursachen beim Fahren kein CO2, beziehen ihren Strom allerdings nicht 100 % nachhaltig aus regenerativen Quellen. Dennoch: Elektroautos setzen sich immer mehr durch am Markt. Käufer haben dabei nicht nur im Sinn, möglichst umweltfreundlich Auto zu fahren, sie lieben auch das Fahrgefühl des elektrischen Antriebs: leise, durchzugskräftig, emissionsfrei und entspannt. Wer einmal ein aktuelles Elektroauto gefahren ist, will kaum noch zurück zum Verbrenner. Und die Elektroauto-Angebote der Hersteller werden immer vielfältiger und besser. Sie sind zwar noch nicht optimal, ökologisch gesehen jedoch gegenüber Benzinern im Vorteil. Genauso wie bei herkömmlichen Autos gibt es bei den E-Autos die verschiedensten Modelle. Welche sich derzeit größter Beliebtheit erfreuen, soll in folgendem Artikel geklärt werden.

Welche E-Autos liegen derzeit im Trend?

SUVs sind nicht nur als Verbrenner sehr beliebt, sondern liegen auch unter den elektrisch betriebenen Pkws klar im Trend, wie focus.de berichtet. 44 % der Neuzulassungen unter den E-Autos sind immerhin SUVs. Kleinstwagen, Kleinwagen und Kompaktwagen kommen zusammen nur auf 42 %. Bei Letzteren gelten Modelle von smart als kompakte Stadtflitzer als recht beliebt. E-SUVs bieten nicht nur Vorzüge, die für Kunden attraktiv sind, sondern weisen auch in der Herstellung einen Vorteil gegenüber anderen Pkws auf. Sie verfügen über viel Platz für den Verbau der Batterien. Andere E-Autos müssen oft höher geplant werden, um den Elektromotor unterzubringen. SUVs benötigen dahingehend also keine extra Anpassung.

Warum sind SUVs so beliebt?

Die Abkürzung SUV steht für „Sport Utility Vehicle“. Unter einem SUV versteht man einen Stadtgeländewagen mit erhöhter Bodenfreiheit. Dieser verfügt außerdem über eine selbst tragenden Karosserie. Im Erscheinungsbild erinnert ein SUV an einen Geländekraftwagen.
SUVs erfreuten sich in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit. Der SUV-Anteil an allen Neuzulassungen bei herkömmlichen Autos ist 2021 auf 25,4 % angestiegen. Der Grund dafür liegt zum einen darin, dass sehr viel Geld für das Marketing ausgegeben wurde und zum anderen an der erhöhten Sicherheit im Straßenverkehr. Kommt es zu einem Crash, liegt derjenige mit dem schwereren Auto im Vorteil. Da SUVs in der Regel große Autos sind, haben sie auch mehr Gewicht.

Kritik an herkömmlichen SUVs

Trotz der erhöhten Sicherheit im Straßenverkehr haben SUVs Nachteile, die für Kritik sorgen. Durch ihre erhöhten Abmessungen verbrauchen SUVs 25 % mehr Benzin als Pkws mittlerer Größe, sorgen somit für deutlich mehr CO2 Ausstoß. Sie nehmen mehr Platz ein und brauchen oft zwei Parkplätze statt einem. Hier punkten Kleinwagen wie der Smart mit einer Länge von nur 2,70 und der Breite von 1,66 Metern.

Angetrieben werden die Smart EQ Fortwo, EQ Fortwo Cabrio und EQ Forfour von einem 60 PS  Synchronmotor, der 160 Newtonmeter Drehmoment liefert. Von null auf 100 km/h beschleunigen die gestromten Flitzer in rund zwölf Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit wird bei 130 km/h erreicht. Maximale Reichweiten von 140 bis 159 Kilometern sollen theoretisch möglich sein. Über drei Phasen ist der Smart innerhalb von 40 Minuten von zehn auf 80 Prozent Reichweite geladen.

Für die Stadt ist ein SUV irrelevant

Von den meisten Autofahrern werden SUVs hauptsächlich im normalen Straßenverkehr eingesetzt. Aus oben genannten Gründen sehen Experten keinen Grund, sich einen SUV für die Stadt zu kaufen. Die erhöhte Bodenfreiheit wird hier außerdem nicht benötigt. Für Jäger und Förster hingegen kann diese sehr sinnvoll oder sogar notwendig sein, um ohne Probleme durch leichtes Gelände navigieren zu können.

Fazit

SUVs sind nicht nur unter herkömmlichen Autos, sondern auch in der E-Auto-Kategorie in puncto Beliebtheit derzeit vorne mit dabei. Elektroautos allgemein liegen zwar hinsichtlich Umweltschutz gegenüber Verbrennern im Vorteil, dennoch ist der Anstieg des prozentualen Anteils von E-SUVs an der Gesamtheit aller Elektroautos laut Experten kritisch zu sehen. Das Problem mit dem Platzmangel bleibt, für die Stadt sei ein SUV schlichtweg nicht nötig und der Stromverbrauch ist aufgrund von Größe und Gewicht deutlich höher als der von Kleinwagen und mittelklassigen Modellen. Nichtsdestotrotz sind vollelektrische SUVs ihren herkömmlichen Verwandten vorzuziehen. Fakt ist in jedem Fall: Der Trend zur Elektromobilität wird voraussichtlich nicht abreißen. Gerade wenn man sich anschaut, wie viele und welche neuen Fahrzeuge in zwischen 2023 und 2025 auf den Markt kommen werden, ist ein Ende nicht abzusehen.

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