Vier Stellantis-Marken bilden gemeinsam „Familie für Familien“

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Von Karl Seiler

Auf einem 500 Quadratmeter großen Mehrmarkenstand waren Fiat Professional, Citroën, Peugeot und Opel heuer auf dem Caravan Salon zur „Familie für Familien“ vereint. Gemeinsam zeigte die Stellantis-Gruppe Ausstellungsfahrzeuge, die sowohl mit Verbrennungs- als auch mit Elektromotoren und fortschrittlichen Fahrer-Assistenzsystemen ausgestattet waren.

Die im vergangenen Jahr durch den Zusammenschluss der FCA- und der PSA-Gruppe entstandene Produktfamilie zeigte erweiterte Möglichkeiten und ergänzt sich im Angebot. Fiat Professional und Citroën sind traditionelle Akteure im Sektor der Freizeitfahrzeuge, während Peugeot auf einen schnell wachsenden Markt zurückkehrt und Opel auf dem Caravan-Salon im Bereich der Großraumvans debütierte.

 Elektro-Angebot auch für größere Reisemobile

Aus der aktuellen Produktpalette präsentierte Stellantis den Reisemobil-Herstellern eine möglichst große Auswahl an Modellen, Größen und Antrieben – für den Umbau und mit einer Palette von Fahrer-Assistenzsystemen bis hin zum autonomen Fahren mit Dieselmotor oder rein batterieelektrischem Antrieb. Dank des in der Ducato-Baureihe verfügbaren Elektromotors, kann Stellantis auch für größere Reisemobile ein Elektro-Angebot machen. Dessen Nutzung hängt aber derzeit von der Entwicklung der erforderlichen Infrastruktur und dem Interesse der einzelnen Reisemobilhersteller ab. Gleichzeitig wird an der Weiterentwicklung der Dieseltechnologie gearbeitet, um die gesetzlichen Anforderungen weiterhin zu erfüllen.

Fiat Ducato und Citroën Jumper sind verwandt

Die Marke Fiat Professional war mit einem Ducato Chassis Cab L4 in Weiß vertreten, das einige der am häufigsten gewählten Ausstattungen repräsentierte: Neungang-Automatikgetriebe, Voll-LED-Scheinwerfer, Radio-Navi mit 10-Zoll-Touchscreen, Notbrems-Assistent, Fahrspurassistent und Verkehrszeichenerkennung. Daneben stand ein Citroën Jumper Kastenwagen L2H2 BlueHDI 165 in der Farbe Aluminium-Grau metallic. Der 5,42 Meter lange, robuste und variable Alleskönner verfügte über einige der am häufigsten gewählten Optionen wie Komfort-Paket mit Lederlenkrad und Voll-LED-Scheinwerfer.

Opel Zafira-e Life ähnelt Peugeot e-Rifter

Die Marke Opel war mit dem vollelektrischen, fünfsitzigen Zafira-e Life vertreten. In der mittellangen Version erzielt er mit der 75 kWh großen Batterie bis zu 330 Kilometer Reichweite nach WLTP. Mit 100 kW/136 PS Leistung und 260 Newtonmeter maximalem Drehmoment ist der Zafira-e Life in jeder Situation ausreichend stark motorisiert. Elektrische Schiebetüren, bewegliche Ledersitze und ein Panoramadach erhöhen den Komfort in der E-Lounge auf Rädern.

Rein elektrisch angetrieben war auch das Ausstellungsfahrzeug von Peugeot. Der in Blau-Metallic lackierte e-Rifter in L2-Länge mit fünf Sitzen verfügte über das Allure-Paket, das drei Einzelsitze in der zweiten Reihe, Sitzheizung und Klimaautomatik einschließt. Auch das Mode-2-Ladekabel, das zum Aufladen der Batterie benötigt wird, gehört zur Ausstattung. Mit dieser erweiterten und aufgefrischten Produktpalette unterstrich Stellantis, dass der Reisemobil-Markt auch in Zukunft – wie im Strategieplan „Dare Forward 2030“ betont – als strategischer Bereich angesehen wird.

Elektrischer Crosscamp Flex basiert auf Zafira-e

Ein erstes Anwendungsbeispiel dieser Strategie der Zafira-e Life Crosscamp Flex. Als geräumiger „Elektro-Van mit dem Blitz“ war er auf dem Caravan Salon nicht nur in Halle 16, sondern auch im Freigelände auf dem Musterstellplatz zum Thema Nachhaltigkeit zu sehen. Zur Ausstattung des Crosscamp Flex gehörenSchuko- praktische Features wie um 180 Grad drehbare Vordersitze, Küchenblock, Schränke und Spüle oder auch Gaskocher sowie integrierte Frische- und Abwassertanks. Die Sitzbank im Fond wird in wenigen Handgriffen zum praktischen Doppelbett; Raum für zwei weitere Schlafplätze bietet ein Aufstelldach.

Die Batterien lassen sich über eine Wall Box zu Hause, Fast Charger unterwegs oder über jede beliebige Schuko-Steckdose mit 230 Volt laden. An einer Schnellladesäule mit 100 kW Gleichstrom lässt sich die 75 kWh-Batterie in rund 48 Minuten zu 80 Prozent wieder auffüllen. Eine zusätzliche Aufbaubatterie mit 95 Ah Kapazität versorgt die Verbraucher an Bord, wie Licht, Kühlbox oder USB-Steckdose zum Laden von Smartphones, Kameras oder anderen elektronischen Geräten. Der batterie-elektrische Crosscamp Flex ergänzt ab 2023 die Varianten mit Dieselantrieb und darüber hinaus plant die Marke, den elektrischen Urban Camper in Folge zusätzlich auch als Crosscamp Lite anzubieten. (autour24/kase)

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