900 Euro KfW-Zuschuss gibt es auch für die mobile Ladeeinheit NGRkick

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Von Karl Seiler

Bei der KfW-Förderbank gibt es jetzt Zuschüsse zur Errichtung von Ladestationen für Elektrofahrzeugen von Unternehmen und deren Beschäftigte oder Kunden. Je 900 Euro Förderung pro Ladepunkt werden aber nicht nur für eine übliche, fest montierte Wallbox gewährt, sondern auch für das Ladekabel NRGkick KfW Max, das zusätzlich mit Steckeraufsätzen mobil verwendbar ist.

Die 1948 als „Kreditanstalt für Wiederaufbau“ gestartete, heutige „KfW – Bank aus Verantwortung“ ist eine der führenden Förderbanken der Welt und setzt sich im Auftrag des Bundes und der Länder dafür ein, die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Lebensbedingungen weltweit zu verbessern. Allein 2020 verwendete sie dafür 135 Milliarden Euro. In Deutschland stehen für die Förderung von Ladestationen jetzt 350 Millionen Euro zur Verfügung.

Nach Auslaufen der Förderung für private Wandladestationen können sich erstmals auch Unternehmen, Kommunen, Kirchen, gemein­nützige Organisationen, Einzelunternehmer und Freiberufler für nicht öffentliche Ladepunkte Fördergelder beantragen. Gefördert werden der Kauf der Ladestationen (kein Leasing), sowie deren Netzanschluss inklusive Montage und gegebenenfalls die Kombination mit einem Last- bzw. Energiemanagement-System.

Die Förderhöhe beträgt bis zu 900 Euro pro Ladepunkt oder 70 Prozent der Gesamtkosten, wobei diese mindestens 1.285,71 Euro ausmachen müssen. Die Ladepunkte dürfen jeweils über eine Ladeleistung von maximal 22 kW verfügen. Bis zu 50 Ladepunkte sind je Standort möglich, denn der maximale Zuschuss pro Investitionsadresse beträgt 45.000 Euro.

Die Förderbeträge beziehen sich auf Ladepunkte, welche der Ladung von Firmen- und Privatfahrzeugen der Beschäftigten dienen. Sie könnten jedoch auch (kostenlos) für Kundenfahrzeuge oder gegen Ladekostenpauschalen im Rahmen von Werkstattaufenthalten verwendet werden. Dafür eignet sich die Ladeeinheit NGRkick Kfw Max der österreichischen DiniTech Gmbh aus Sankt Stefan im Rosental besser als jede der mehr als 180 Wallboxen, die auf der Liste der von der KfW geförderten Ladestationen stehen.

Basis der NRGkick KfW Max ist das gleichnamige, mobile Ladeeinheit. Zur „festen“, KfW-förderfähigen Wallbox wird das transportable Ladekabel durch die Verwendung einer speziellen Wandsteckdose mit 32 A maximaler Leistung, in der der die patentierte Steckereinheit mit einer aufgeschraubten Sperrverriegelung fixiert wird. Ein autonomes Lastmanagement verringert automatisch die Ladeleistung, wenn die Spannung aufgrund einer zu hohen Last im Netzt absinkt und schützt vor Blackouts bzw. Stromausfällen. Zur möglichen Betriebstemperatur von -40 bis +70 ° Celsius kommt die IP Schutzklasse 67 (staubdicht, für 30 Minuten wasserdicht) und die Überfahr-Sicherheit nach IEC 62752.

Wird die Ladeeinheit nach Lösen der Sperrverriegelung von der Wandsteckdose abgezogen, ermöglichen auf der Steckereinheit verschiedene Steckeraufsätze ein Laden an jeder Steckdose und an öffentlichen Ladesäulen. Dafür gibt es fünfpolige rote Steckeraufsätze mit 32 A oder 16 A für maximal 22 oder 11 kW, dreipolige blaue Steckeraufsätze 32 A oder 16 A,  für 7,4 oder 3,7 kW, einen schwarten Steckeraufsatz Typ 2 für 22 kW sowie vier Schuko-Stecker für die EU, die Schweiz, Italien und Großbritannien mit 8A bis 13 A Ladeleistung.

So lässt sich das NGRkick auch abseits des Wallbox-Standortes z.B. in Werkstätten oder an Campingplätzen und sogar im Ausland benutzen. Dabei verfügt die  Ladeeinheit über eine Abzieherkennung mit der Lichtbogenbildung ausgeschlossen ist, eine Steckdosenprüfung zur Vermeidung von Überspannungen an falsch angeschlossenen Dosen und eine Temperaturüberwachung an jedem Phasenpin, um verschmorte Steckdosen zu verhindern.

Zusätzlich erkennt die Ladeeinheit, welcher Steckeraufsatz verwendet wird und korrigiert den Ladestrom auf den höchstmöglich zulässigen Wert. Der Ladestrom kann  aber auch bei jeder Verwendung manuell in sieben Stufen von 5A über 8 A, 10 A, 13 A, 16 A und 24 A bis 32 A eingestellt werden – wenn beispielsweise nur die von einer Photovoltaik-Anlage gelieferte Leistung genutzt und nicht zusätzlich aus dem Netz geladen werden soll.

Schließlich gibt es weitere Kommunikationsmöglichkeiten mit der kostenfreien NGRkick App per Bluetooth oder WLAN und optional mit GSM/GPS/SIM. So sind auch zeitgesteuerte Ladungen und sogar terminierte oder ortsabhängige Ladeberichte möglich. Außerdem ist NGRkick für eine netzdienliche Steuerung bereit. Wer diese Ladeeinheit für etwa 1.400 Euro – abhängig von der Zahl der Steckeraufsätze und der Kabellänge – preisgünstig in Graz/Österreich bei der NEXT LEVEL ENERGY GmbH (nic-e.shop) Versandkosten-frei bestellt, erhält sogar die (deutsche) Mehrwertsteuer mit 19 Prozent berechnet. (autour24/ks)

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