Seat: Reishülsen als Rohstoff für Fahrzeugteile

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Revolutioniert Reis die Automobilindustrie? Seat testet im Rahmen eines Pilotprojekts den Einsatz von Reishülsen als Rohstoff für Fahrzeugteile. Die Basis für das Projekt bildet der Kunststoffersatz Oryzite. Das neuartige Rohmaterial wird aktuell auf seine Tauglichkeit für die Fertigung von Ausstattungselementen für den Seat Leon getestet.

Oryzite ist ein Material, das mit anderen hitzestabilen und thermoplastischen Verbundstoffen vermischt und geformt werden kann. Im Rahmen des Pilotprojekts wird nun ein Material getestet, das aus den Reishülsen, Polyurethanen und Polypropylen besteht.

Der spanische Autobauer erprobt mit dieser Mischung zunächst die Fertigung von Fahrzeugteilen, die bislang rein aus Kunststoffen bestehen. Dazu gehören beispielsweise Teile der Heckklappe, der doppelte Ladeboden oder der Dachhimmel. Äußerlich lassen sich die neuen Fahrzeugteile nicht von den konventionellen unterscheiden. Durch ihre Leichtbauweise wiegen sie allerdings deutlich weniger. Das bringt Vorteile wie ein geringeres Gewicht des Fahrzeugs. Dadurch sinkt wiederum der CO2-Ausstoß. (mid)

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