Die „Rennpappe“ ist heute ein Liebhaberstück

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Wer sich in der DDR ein Auto leisten konnte, fuhr meist Trabant oder Wartburg. Heute, 30 Jahre nach der Wiedervereinigung, sind Modelle dieser Marken oft Liebhaberstücke, die es überwiegend noch im ehemaligen Zielmarkt, den nicht mehr ganz so neuen Bundesländern, zu kaufen gibt.

So stehen auch mehr als die Hälfte (51,7 Prozent) der Trabis und sogar fast 80 Prozent aller derzeit verfügbaren Wartburg auf dem Online-Portal mobile.de im Osten des Landes. Der Freistaat Sachsen sticht dabei mit dem insgesamt größten Angebot hervor: Zirka jeder fünfte (17,8 Prozent) aller in Deutschland verfügbaren Trabis und sogar jeder dritte Wartburg (32,5 Prozent) ist hier beheimatet.

Dabei geht es allerdings nicht um wirklich große Stückzahlen. Aus den ehemaligen „Volkswagen“ der DDR sind laut mobile.de „echte Liebhaberstücke“ geworden.

Interessante Unterschiede zwischen Ost und West offenbart auch der Blick aufs gesamtdeutsche Gebrauchtwagen-Szenario: Es gibt auch mehr als 30 Jahre nach dem Fall der Mauer noch immer deutliche Unterschiede. So kosten gebrauchte Pkw in den ostdeutschen Bundesländern durchschnittlich 7,7 Prozent weniger als im Rest des Landes. Dafür sind sie im Vergleich zum Westen aber auch 8,3 Prozent älter und haben rund 12,2 Prozent mehr Kilometer auf der Uhr. (mid)

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