Kia hat seinen Stinger GT gepimpt

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Die Sportlimousine Kia Stinger präsentiert sich zum Modelljahr 2021 mit neuen Assistenzsystemen und großformatiger Kartennavigation inklusive der Online-Dienste Uvo-Connect. Darüber hinaus wurde das Interieur durch neue Details und Materialien aufgewertet und auch im Außendesign gibt es kleine Modifikationen. Aufgrund der Beliebtheit hierzulande bietet Kia den Stinger GT zukünftig ausschließlich als 3.3 T-GDI AWD GT mit 370 PS (272 kW) an. Bestellbar ist der gepflegte Stinger ab dem vierten Quartal 2020.

Äußerlich unterscheidet sich der überarbeitete Kia Stinger vor allem in der Heckansicht vom bisherigen Modell. Die neugestalteten Rückleuchten geben der Sportlimousine eine charakteristische Lichtsignatur. Die Blinkleuchten bestehen aus zehn LED-Spots, deren Anordnung durch das Muster der Zielflaggen im Rennsport inspiriert wurde. Auch an der Front wurde durch das Überarbeiten der LED-Scheinwerfer und des LED-Tagfahrlichts die Lichtsignatur geschärft. Neu gestaltet wurden darüber hinaus die 19-Zoll-Leichtmetallfelgen.

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Ein neues Navigationssystem mit 26-cm-Touchscreen (10,25 Zoll) ermöglicht Bluetooth-Mehrfachverbindungen. Der Bildschirm lässt sich per Split-Screen-Funktion unterteilen, um verschiedene Funktionen gleichzeitig zu nutzen, wobei die Teilbereiche mit Widgets individuell konfiguriert werden können. Das Infotainmentsystem bietet eine Smartphone-Schnittstelle und die Sprachsteuerung vieler Fahrzeugfunktionen von der Klimatisierung bis zu den Einstellungen des Navigations- und Audiosystems.

Die mit dem Navigationssystem kombinierten Online-Dienste Uvo-Connect beinhalten den Service Live und die UVO-App. Live bietet unter anderem eine cloud-basierte Online-Navigation, Echtzeit-Verkehrsinformationen, Wettervorhersagen, die Anzeige von Parkmöglichkeiten und eine Online-Spracherkennung.

Neu an Bord ist ein aktiver Totwinkelassistent mit Monitoranzeige sowie ein Geschwindigkeitsassistent, der erkannte Geschwindigkeitsbeschränkungen direkt in den Tempomat aufnimmt. Ein Stauassistent ist ebenfalls mit an Bord. Den Ausstieg sichert ein Warnsystem, dass herannahende Fahrzeuge erkennt. Vergessene Kinder oder Haustiere im Fahrzeug erkennt der Insassenalarm.

Bei vielen Assistenzsystemen des Kia Stinger wurde darüber hinaus der Funktionsumfang erweitert. So erkennt der Frontkollisionswarner neben Fahrzeugen und Fußgängern jetzt auch Radfahrer und beugt beim Linksabbiegen an Kreuzungen Kollisionen mit entgegenkommenden Fahrzeugen vor. Der aktive Spurhalteassistent orientiert sich nicht mehr nur an Fahrbahnmarkierungen, sondern erkennt auch Straßenränder und lenkt bei unbeabsichtigtem Verlassen der Fahrspur geringfügig gegen.

Der bisherige Spurwechselassistent wurde zum aktiven Totwinkelassistenten erweitert. Versucht der Fahrer bei Kollisionsgefahr trotz Warnung des Systems, die Fahrspur zu wechseln, führt der Assistent automatisch einen Bremseingriff durch. Auch der Querverkehrwarner hinten verfügt nun über eine Notbremsfunktion. Wenn sie aktiviert ist und ein Fahrzeug den Weg des Stinger beim Zurücksetzen aus Einfahrten oder Parklücken kreuzt, betätigt das System eigenständig die Bremsen.

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Der Müdigkeitswarner arbeitet jetzt bis 210 km/h und überwacht die Aufmerksamkeit des Fahrers auch bei stehendem Verkehr. Die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage kann nun auch Navigationsinformationen mit einbeziehen und dadurch vor Kurven oder Ausrollstrecken die Geschwindigkeit frühzeitig anpassen.

Der Kia Stinger GT verfügt serienmäßig über eine schwarze Nappalederausstattung. Wahlweise sind die Sitzbezüge und Türverkleidungen auch in Dunkelrot erhältlich. Mit dem Modelljahr 2021 kommt eine schwarze Veloursleder-Ausstattung mit kontrastierenden roten Nähten hinzu, die auch die Türverkleidungen und das Armaturenbrett zieren, sowie mit roten Sicherheitsgurten. Eine neue, einstellbare Ambientebeleuchtung bietet die Wahl zwischen 64 Farben. (ampnet/deg)

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