Lifestyle-Extras für sportlich Aktive – hippe Mobilität ohne Motor

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In der Innenstadt kommen motorisierte Fahrzeuge schnell an ihre Grenzen. Spätestens in engen Gassen ist Schluss mit Mobilität. Zudem sind viele Bereiche aufgrund der Straßenverkehrsordnung sowieso tabu für Autos, Motorräder und Co. Gleiches gilt für Strandpromenaden. Mit Longboard, Tretroller oder dem altbekannten Drahtesel lässt es sich entspannt durch die urbane Welt cruisen. Und zwar ganz ohne Grenzen, Umweltverschmutzung und Parkplatzsuche. Wie eine Studie zeigt, dürfte die Fortbewegung ohne Motor schon bald boomen.

Longboards – sanfte Mobilität und maximale Freiheit

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Das klassische Skateboard ist den meisten ein Begriff. Jedoch weniger als reines Fortbewegungsmittel, sondern eher in Verbindung mit der Sportart. Skateboarden ist inzwischen olympisch und genießt weltweites Ansehen. Wer sich jedoch weniger für waghalsige Tricks begeistern kann und mehr an einem treuen Begleiter zum Fortbewegen interessiert ist, sollte einen Blick auf den großen Bruder des Skateboards werfen: Das Longboard. Wie der Name bereits vermuten lässt, ist es größer als Skateboards. Doch nicht nur die Länge unterscheidet die beiden:

  • Anders als Skateboards sind Longboards ideal für größere Distanzen.
  • Sie reagieren dank vergleichsweise großen Rollen deutlich weniger sensibel auf unebene Untergründe,
  • erreichen höhere Geschwindigkeiten (bis zu 100 km/h)
  • und bringen ein unvergleichliches Fahrgefühl mit sich.
  • Das Fortbewegen mit Longboard fühlt sich an wie Surfen.

Für komfortables und entspanntes Fahren in Städten sind die sogenannten Cruiser und Carving Longboards empfehlenswert. Cruiser Modelle kommen bei Surfern und Snowboardern gut an, weil sie die gewohnten Bewegungen fördern. Das Cruisen durch städtisches Gebiet ist damit gleichermaßen möglich wie sportliche Touren. Carving Longboards sind optimale Einsteiger-Modelle und hervorragend für die Stadt geeignet. „Das Board ist nicht dafür konzipiert, hohe Geschwindigkeiten zu erreichen, sondern stets mobil und flexibel zu sein. Die Carving Decks sind deshalb etwas gewölbt und über den Rollen ausgespart“, erklärt ein Informationsportal rundum Longboards unter longboard-einsteiger.de, das die gezielte Suche nach Modellart ermöglicht. Dank der Konstruktionsart sei es beim Carving Longboard nicht möglich, dass die Rollen das Brett berühren. Bei Bedarf könnten sich Fahrer deshalb stark nach rechts oder links lehnen.

Was Longboards alles mitmachen, verdeutlicht ein Bericht des Bayerischen Rundfunks unter br.de über den Bayer Florian Michl, der sich 2015 mit seinem Reisegefährt auf den Weg um die Welt machte. Er fuhr mit seinem Longboard nicht nur 2.800 Kilometer von Bayern bis zum Bosporus. Es folgte eine Tour durch Asien mit weiteren 3.500 Kilometern. Das Gefühl von Freiheit und Unabhängigkeit scheint unbeschreiblich.

Cityroller – perfekte Begleiter in der Stadt

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Wer sich beim Fortbewegen lieber an etwa festhält, ist mit einem City-Roller gut beraten. Die einfachen Tretroller für Erwachsene lassen sich vielfältig einsetzen. Ob für die Fahrt ins Büro, kleine Einkäufe oder einfach zum Zeitvertreib. Ob im Freizeitlook oder Business-Dress. Einen Tretroller kann jeder steuern. Höhenverstellbare Lenker, Ständer, zusammenklappbare Konstruktionen und Tragegurte machen die flinken Flitzer alltagstauglich. Sie lassen sich platzsparend unter den Arm klemmen und in Bus und Bahn mitnehmen. Beim Kauf sollte der anspruchsvolle Nutzer allerdings auf eine gute Federung, kurze Bremswege und Schutzbleche achten. Dann wird die Fahrt komfortabel, sicher und die Garderobe bleibt sauber. Auch eine Klingel ist nützlich, um Fußgänger und Fahrradfahrer auf sich aufmerksam zu machen.

Das gute alte Fahrrad – Boom steht bevor

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Neben schicken Longboards und gepflegten Cityrollern macht das Fahrrad als Repräsentant eines alternativen Lifestyles dem Auto immer mehr Konkurrenz. Das bestätigt eine Studie von Kantar, einem der weltweit führenden Unternehmen für Data Science, Insights und Consulting. Mit der Mobility Futures Studie prognostiziert das Marktforschungsinstitut, dass in den kommenden zehn Jahren nachhaltige Transportmittel die Nutzung von Autos überholen werden. Kantar hat in 31 Großstädten weltweit mehr als 20.000 Bewohner befragt. Demnach sollen private Autofahren bis 2030 um zehn Prozent zurückgehen. Wie die Datenerhebung zeigt, suchen viele Pendler nach alternativen Fortbewegungsmitteln. „Bei ihnen wächst der Wunsch zu Fuß, mit dem Fahrrad oder als Beifahrer im Auto unterwegs zu sein“, so der Hinweis in der Presseinformation zur Studie unter kantartns.de. Heimat der „Super-Radfahrer“ sind laut Mobility Futures Studie Amsterdam und Kopenhagen. Gewinner der Entwicklung wird laut Studie das Fahrrad sein: Die Nutzung des Drahtesels soll bis 2030 um 18 Prozent zulegen.

Quellenhinweis: Bilder von pixabay.com (artjoao, Hans, Free-Photos)

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