AMG-Project One: Der Renner wird flügge

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Schon seit mehr als drei Jahren arbeitet Mercedes-AMG intensiv am Project One. Das Hypercar soll Formel-1-Technik mit Straßenzulassung bieten. Rund 1.000 PS wird der Renner leisten, der jetzt flügge wird und dessen Finalisierungs-Phase später als erwartet aber letztlich doch näher rückt.

Dass es gar nicht so einfach ist, lupenreine Renntechnik in ein Auto mit Nummernschild zu übertragen, haben die Techniker offenbar in vielen Entwicklungsphasen feststellen müssen. Man spricht in Stuttgart und Affalterbach von einer „immensen Herausforderung“. Etwa beim Geräuschverhalten, wo „das Entwicklerteam absolutes Neuland betreten und mit sehr viel Beharrlichkeit und hoher Ingenieurskunst serienreife Lösungen gefunden“ habe.

Inzwischen drehen jedenfalls Vorserienfahrzeuge auf dem konzerneigenen Prüf- und Technologiezentrum Immendingen ihre dynamischen Runden, und zwar mit voller Power. Erstmals hätten die Projektverantwortlichen die volle Leistung von mehr als 735 kW/1.000 PS der umfangreich elektrifizierten und hochkomplexen Hybrid-Antriebseinheit für die Fahrerprobung freigegeben, heißt es aus Schwaben.

Ein weiterer Schwerpunkt neben dem dynamischen Testprogramm und dem Feinschliff der Fahrbarkeit ist laut Mercedes-AMG die Aerodynamik mit ihrem komplexen Zusammenspiel zahlreicher aktiver Komponenten wie etwa der Louvers (Luftschlitze) in den vorderen Kotflügeln oder dem großen Heckflügel.

Nächster Schritt im weitreichenden Test- und Entwicklungsprogramm für das Project One: Bald muss der Straßenrenner auf der Nordschleife des Nürburgrings Farbe bekennen und zeigen, was er wirklich drauf hat. (mid)

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