Darum sind Helme für Radfahrer so wichtig

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Radfahrer leben auf den Straßen gefährlicher als andere Verkehrsteilnehmer. Deshalb sollten sie stets einen Kopfschutz tragen, wie Experten immer wieder betonen. Denn ein Fahrradhelm kann wie eine „Knautschzone für den Kopf“ vor üblen Verletzungen schützen. Vor diesem Hintergrund sollten Radler nicht auf diesen Kopfschutz verzichten.

Zum Thema Fahrradhelme führte die Unfallforschung der Versicherer (UDV) zusammen mit dem Institut für Rechtsmedizin München und dem Universitätsklinikum Münster eine Studie durch. Das Fazit dieser Untersuchung besagt klipp und klar: „Fahrradhelme können nachweislich die meisten lebensbedrohlichen Kopfverletzungen verhindern oder abmildern.“

Nun werden derartige Helme in vielen verschiedenen Ausführungen und zu den unterschiedlichsten Preisen angeboten. Die Forderungen des Handels für einen solchen Kopfschutz können von 15 bis über 150 Euro reichen. Beim Kauf können deshalb einige Tipps helfen.

Das erste K.o.-Kriterium beim Kauf eines Fahrradhelms ist das Prüfzeichen: Alle in Deutschland für den Straßenverkehr zugelassenen Helme müssen das sogenannte CE-Siegel (DIN-Norm) und das GS-Zeichen (geprüfte Sicherheit) tragen. Damit fallen Helme ohne das Zeichen DIN EN 1078 beziehungsweise DIN EN 1079 für Kinderhelme schon bei der Vorauswahl durch. Bei Helmen mit diesem Prüfsiegel hingegen kann man davon ausgehen, dass sie den aktuellen Sicherheits- und Materialstandards genügen.

Ganz wichtig bei Helmen aller Art ist, dass sie perfekt sitzen. Denn nur dann können sie ihren Schutzaufgaben optimal gerecht werden und werden beim Benutzen nicht unangenehm. Deshalb sollten auch Fahrradhelme beim Kauf probegetragen werden. Ganz wichtig für den Tragekomfort eines solchen Kopfschutzes ist ebenfalls, dass nicht ungepolsterte Stellen auf den Schädel sowie Riemen und Gurtbänder auf Ohren oder Hals drücken. Außerdem sollte der Helm eine gute Belüftung des Kopfes während der Fahrt ermöglichen. (mid)

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