Kia hat die Produktion des Sorento gestartet

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Die Produktion der Hybridvariante des Kia Sorento ist in Hwasung, Korea, angelaufen. Im Werk wird sie auf derselben Montagelinie gefertigt wie die Diesel- und Benzin-Varianten. In der vierten Generation wird das SUV Sorento von Kia erstmals elektrifiziert. Die ersten Hybridmodelle sind für Europa bestimmt, wo der neue Sorento im Herbst eingeführt wird. In Deutschland wird zum Marktstart neben dem Hybrid auch eine Dieselversion erhältlich sein. Zum Jahresende folgt mit dem Sorento Plug-in Hybrid eine zweite elektrifizierte Variante.

Der Antriebsstrang des Sorento Hybrid kombiniert einen 1,6-Liter-Turbo-Benzindirekteinspritzer (T-GDI) mit einem 44,2 kW starken Elektromotor und einer 1,49-kWh-Lithium-Ionen-Polymer-Batterie. Das Gesamtsystem leistet 230 PS (169 kW) sowie 350 Newtonmeter Drehmoment. Die Kraftübertragung übernimmt ein Sechs-Stufen-Automatikgetriebe und ein ins Getriebegehäuse integrierter Elektromotor. Dieses Konzept ermöglicht, dass das Getriebe die volle Leistung von Verbrennungs- und Elektromotor parallel übertragen kann. Die Benzin-Hybrid-Version des neuen Sorento verfügt serienmäßig über eine Sechs-Stufen-Automatik, das Dieselmodell über ein Acht-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe.

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Der Kia Sorento ist in der vierten Generation ein Allradler schlechthin, denn ein „Terrain-Mode“ soll den AWD-Versionen des SUV auf rutschigem Untergrund zu besserer Traktion, mehr Stabilität und höherer Fahrzeugkontrolle verhelfen. Das System bietet die drei Einstellungen „Snow“, „Mud“ und „Sand“ für verschneiten, matschigen und sandigen Untergrund.

Wer in schneereichen Regionen lebt oder Wintersport betreibt, wird den Schnee-Modus zu schätzen wissen. Er zielt darauf ab, bei rutschiger oder vereister Fahrbahn den Vortrieb beizubehalten. Dazu wird das Motordrehmoment begrenzt und so gleichmäßig wie möglich auf alle vier Räder verteilt. Darüber hinaus wird die Traktion dadurch optimiert, dass das Traktionskontrollsystem (TCS) bei Bedarf einzelne Räder leicht abbremst. Durch früheres Hochschalten des Getriebes werden in diesem Modus die Motordrehzahlen niedrig gehalten, um ein Durchdrehen der Räder zu verhindern.

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Der Matsch-Modus bietet mehr Traktion und Kontrolle auf Wegen und Feldern, die durch Nässe aufgeweicht oder mit Schlamm bedeckt sind. Erreicht wird die bessere Fahrbarkeit unter diesen Bedingungen durch leicht verzögerte Schaltvorgänge, einen sehr gleichmäßigen Einsatz des Motordrehmoments durch das Allradsystem und eine stärkere Bremswirkung des Traktionskontrollsystems. Die Kombination dieser Maßnahmen trägt dazu bei, dass der Sorento seinen Schwung beibehält, um nicht im Schlamm stecken zu bleiben.

Auf Wegen mit lockerem Sand oder am Strand lässt sich der neue Sorento mit Unterstützung des Sand-Modus sicherer bewegen. Er reduziert das Risiko, dass sich das Fahrzeug festfährt, indem durch späteres Hochschalten höhere Motordrehmomente zum Einsatz kommen, die vom Allradsystem so gleichmäßig wie möglich verteilt werden. Auch in diesem Fall stellt die Traktionskontrolle eine stärkere Bremskraft zur Verfügung, damit bei Bedarf mehr Drehmoment an einzelne Räder geleitet werden kann. (autour24)

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