Alfas fahren jetzt auch ohne Hilfe des Fahrers

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Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio und Stelvio Quadrifoglio werden im neuen Modelljahrgang weiter aufgewertet. Die Topversionen beider Baureihen treten mit neuen Funktionen sowie umfangreichen Upgrades in den Bereichen Technologie, Konnektivität und Sicherheit an. Auf den ersten Blick zu erkennen ist der Modelljahrgang an den neu gestalteten LED-Rücklichtern mit abgedunkelten Gläsern, am dunkel glänzenden Finish von V-Kühlergrill und Außenspiegeln und – wenn gewünscht – an den neu gestalteten 21-Zoll-Leichtmetallfelgen.

Im Zentrum der Leistungsfähigkeit beider Quadrifoglio-Modelle steht der Motor. Der nahezu komplett aus Aluminium gefertigte V6-Biturbo-Benziner mit 2,9 Litern Hubraum leistet 510 PS (375 kW) und produziert ein maximales Drehmoment von 600 Newtonmetern (Nm) bei 2500 Touren. Für die optimale Übertragung der Motorkraft auf die Straße sorgen die aktive Drehmomentverteilung des Sperrdifferenzials (Alfa Active Torque Vectoring) in der Hinterachse, beim Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio ergänzt durch das Allradantriebssystem Alfa Q4 und eine Acht-Gang-Automatik.

Beide Modelle sind mit einer Reihe von Systemen ausgestattet, die ein authentisches Fahrerlebnis am Lenkrad garantieren sollen. Dazu zählen der aktive Frontspoiler (Alfa Active Aero Splitter) bei der Giulia und bei beiden Modellen das aktive Fahrwerk (Alfa Active Suspension) sowie die Fahrdynamikregelung Alfa DNA Pro mit zusätzlichem Modus „RACE“. Ist dieser angewählt, führt die Automatik Gangwechsel innerhalb von nur 150 Millisekunden durch. Alle elektronischen Fahrassistenzsysteme werden in Echtzeit von der Alfa Chassis Domain Control koordiniert.

Der passende Soundtrack wird von einer Dual-Mode-Abgasanlage mit vier Endrohren geliefert, die im Race-Modus für einen markanteren Ton sorgt. Als Option steht außerdem eine Titan-Abgasanlage von Akrapovic zur Verfügung, die ein noch schärfer abgestimmtes Klangbild und Endrohre mit Verkleidungen aus Kohlefaser bietet.

Im Innenraum verstärkt die überarbeitete Mittelkonsole nicht nur die haptische und optische Anmutung, sie bietet auch mehr Stauraum. Ebenfalls neu gestaltet sind das Lenkrad und der mit Leder bezogene Schaltknauf. Die Sicherheitsgurte sind alternativ zum klassischen Schwarz auch in Rot oder Grün erhältlich. Ab dem dritten Quartal stehen für die elektrisch verstellbaren Sportsitze außerdem Bezüge aus perforiertem Leder anstelle der serienmäßigen Sportsitze zur Wahl. Außerdem sind Schalensitze von Sparco mit aus Kohlefaser gefertigten Rückenschalen erhältlich.

Das neue Infotainmentsystem wird über einen Touchscreen mit 8,8 Zoll (22,3 Zentimeter) Bildschirmdiagonale gesteuert. Das System ermöglicht die Nutzung von Online-Diensten (Connected Services). Exklusiv für die neuen Quadrifoglio-Modelle bietet es außerdem Echtzeit-Darstellungen zu wichtigen Fahrzeugparametern – darunter Temperaturen verschiedener Komponenten, Drehmomentabgabe des Motors und Turboladedruck sowie Daten zu Fahrleistungen wie Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit.

Beide Alfa Romeo werden mit neuen, in Zusammenarbeit mit Bosch entwickelten elektronischen Fahrerassistenzsystemen ausgestattet, die das so genannte Autonome Fahren auf Stufe 2 ermöglichen. Dieses Level wird per Definition dann erreicht, wenn das Fahrzeug unter bestimmten Bedingungen die Steuerung von Gaspedal, Bremse und Lenkung übernimmt. Dabei unterstützen der Spurhalteassistent (Lane Keeping Assist), Aktiver Totwinkel-Assistent (Active Blind Spot Assist), Aktives Geschwindigkeitsregelsystem (Active Cruise Control), erweiterte Geschwindigkeitsregelanlage (Cruise Control), Verkehrszeichen-Erkennung/intelligente Geschwindigkeitskontrolle (Traffic Sign Recognition/ Intelligent Speed Control), Stauassistent/Autobahnassistent (Traffic Jam Assist/Highway Assist) und der Müdigkeitsassistent (Driver Attention Assist). Der Fahrer muss dennoch immer die Kontrolle über das Fahrzeug behalten und die Hände am Lenkrad halten. (ampnet/Sm)

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