Fahrradtransport mit dem Auto: So geht es richtig

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In den Zeiten der Coronakrise sind Ausflüge mit dem Fahrrad eine tolle Möglichkeit, mal herauszukommen und den Kopf frei zu bekommen. Wichtig bei einem Fahrradtransport mit dem Auto: Ganz egal, welches Trägersystem für Fahrräder am Auto eingesetzt wird, grundsätzlich gibt es ein paar Dinge zu beachten. Die Zeitschrift „Auto Strassenverkehr“ stellt die wichtigsten Regeln vor.

Im Zweifel Hilfe holen: Es ist keine Schande, wenn man sich nicht sicher ist. Und die Hilfe des Fachmanns in der Werkstatt ist im Zweifel billiger als eine neue Lackierung für Dach oder Kofferraumdeckel. Davon, dass sich der Träger während der Fahrt lösen könnte, ganz zu schweigen.

Montage im Trockenen: Träger sollten bei trockenem Wetter montiert werden, denn bei Nässe verrutschen die Auflagepunkte allzu leicht. Kontrolle ist wichtig, am besten nochmals vor der Fahrt und bei jeder Rast. Und: Nur mit gemäßigtem Tempo von maximal 120 km/h fahren.

Außenmaße beachten: Die Fahrräder dürfen nicht mehr als 40 Zentimeter über den äußeren Rand der Begrenzungs- oder Schlussleuchten des Trägers oder des Autos hinausragen, sonst müssen sie mit einer Leuchte kenntlich gemacht werden.

Keine Planen benutzen: Die Fahrräder sollten beim Transport keinesfalls mit Planen gegen Wind und Schnee geschützt werden. Dadurch wird nicht nur der Luftwiderstand enorm erhöht, sondern auch die Windlast steigt enorm und könnte die Belastungsgrenzen des Trägers übersteigen.

Fahrradzubehör entfernen: Alle Teile am Fahrrad, die sich lösen könnten, sollten vor der Fahrt entfernt werden. Dazu gehörten Luftpumpe, Tachos, Werkzeugtaschen sowie aufgesteckte Lampen, Schutzbleche und Reflektoren. Diese können sich selbstständig machen, zum Geschoss werden und Schäden bei nachfolgenden Fahrzeugen verursachen. Auch Packtaschen gehören in den Kofferraum des Autos und nicht ans Rad. (mid)

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