Transrapid light für den Münchner Flughafen?

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Kommt jetzt doch noch eine Magnetschwebebahn am Münchner Flughafen? Wenn ja, dann allerdings nicht als durch Edmund Stoibers Zehn-Minuten-Realsatire bundesweit belächelter Zubringer vom Hauptbahnhof, sondern als interne Transport-Lösung. Eine entsprechende Studie hat jetzt Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer gestartet.

Eine Referenzstrecke für das nicht mehr 500, sondern nur noch 150 km/h schnelle Magnetbahnsystem gibt es schon, sie steht auf dem Gelände der Firma Max Bögl, der Zug hat schon Tausende Testkilometer hinter sich.

Auf dem Münchner Airport kann man sich einen Mini-Transrapid als Shuttle auf den ständig wachsenden Betriebsgelände durchaus vorstellen. Flughafen-Chef Jost Lammers: „Aufgrund der dynamischen Entwicklung in den verschiedenen Bereichen des Münchner Airports werden die Verkehrsströme innerhalb des Flughafenareals in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Vor diesem Hintergrund wollen wir die Mobilität auf dem Campus verbessern.“ Das Transport System Bögl (TSB) sei da „ein interessanter Ansatz“.

Minister Scheuer ergänzte: „Ich möchte, dass alles, was möglich ist, bei uns in Deutschland getestet wird.“ Der Flughafen München sei nicht nur internationales Verkehrsdrehkreuz, sondern ein Innovationstreiber für Bayern und Deutschland. Dieses Schaufenster in die Welt wolle man nutzen. Deshalb starte die Machbarkeitsstudie für ein völlig neues Magnetschwebesystem „Made in Germany“. Dabei solle untersucht werden, welches technische, wirtschaftliche und ökologische Potenzial die Technologie auch im Vergleich zu anderen Transportmittel nicht nur am Münchner Flughafen habe. (mid)

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