Die SUV-Evolution von Seat

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Einstige Konzeptfahrzeuge zeigen die Entwicklung hin zu aktuellen SEAT SUVs / Inspirierende Studien vom strandtauglichen SEAT Marbella Playa bis zur Konnektivität des SEAT 20v20 / Gemeinsamkeiten: mehr Bodenfreiheit, kompaktes Design, innovative Technik

Seit 2016 erweiterten mit dem SEAT Ateca, dem SEAT Arona und dem SEAT Tarraco gleich drei neue SUVs die aktuelle SEAT Modellpallette. Ihre Anfänge reichen aber viel weiter zurück: Seit mehr als drei Jahrzehnten ebneten mehrere Konzeptfahrzeuge den Weg für die heutigen SUVs. „Sportliche Proportionen, eine markante Front, die Persönlichkeit ausstrahlt und detailverliebtes Design kombiniert mit den neuesten technologischen Fortschritten – das sind die Gemeinsamkeiten, die sich in der aktuellen SUV-Palette widerspiegeln“, sagt Xavier Villanueva, Exterieur-Designer bei SEAT. Ein Rückblick mit dem Designer auf Studien und Modelle, die die heutigen SUVs von SEAT inspiriert haben.

SEAT Marbella Playa

1991 veröffentlichten Nirvana ihren Hit „Smells like teen spirit“ – im gleichen Jahr landete aber auch SEAT mit dem Marbella Playa auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt am Main einen Hit. Der SUV war eine gewagte Designübung in Form eines Pick-ups. Ideal, um in der Freizeit einen Abstecher in die Natur zu wagen: Mit mehr Bodenfreiheit und einem im Vergleich zum SEAT Marbella geänderten Kühlergrill, war er mit einem 40-PS-Motor und Allrad-Styling ausgestattet. „Er fiel durch helle, jugendliche Farben und seine runden Nebelscheinwerfer an der Front auf“, erklärt Xavier Villanueva.

SEAT Salsa Emoción

Im Jahr 2000, als der australische Schwimmer Ian Thorpe bei den Olympischen Spielen in Sydney gleich fünf Medaillen gewann, bereitete SEAT zur Feier des 25-jährigen Jubiläums seines Technischen Zentrums ein Konzeptfahrzeug vor, das kaum weniger Aufsehen erregen sollte. Das Modell hatte mehr Bodenfreiheit – immerhin 310 Millimeter im Geländemodus. Dieses Highlight wies den Weg zur heutigen SUV-Architektur. „Es weist erstmals seitliche Sicken auf, die später beim IBX weiterentwickelt wurden, und sich heute etwa beim SEAT Arona wiederfinden“, so der Designer. Mit seinem 250 PS starken Motor wurde er spielend mit allen Unwegsamkeiten fertig. Die Vielseitigkeit heutiger Crossover zeichnete sich schon beim Salsa Emoción ab, der dank  „Multi Driving Concept“-System bereits mit drei Fahrmodi (Offroad, Sport und Straße) ausgestattet war.

SEAT Tribu

2007, als Steve Jobs das erste iPhone präsentierte, zeigte auch SEAT mit dem Tribu auf dem Genfer Automobilsalon einen echten Meilenstein der Firmengeschichte: Der SEAT Tribu kam erstmals mit einem Ausstattungspaket, das alle SUV-Eigenschaften umfasste – darunter echter Offroad-Look, viel Bodenfreiheit und eine kompakte Silhouette. In Anlehnung an den SEAT Salsa Emoción bot der SEAT Tribu ebenfalls drei Fahrmodi (Urban, Sport und Freerun) und verknüpfte urbanen Charakter mit echten Offroad-Qualitäten. „Am SEAT Ateca sehen wir heute Radkästen mit abgerundeten Ecken. Die eingebetteten, dreieckigen Grafiken der Rückleuchten definierten einen Stil, der den SEAT Tarraco inspirierte“, erläutert Xavier Villanueva.

SEAT IBX

Anfang 2011 erschien eine bis dato noch wenig bekannte „Foto-App“ namens Instagram, die heute mehr als eine Milliarde Nutzer hat. Im selben Jahr präsentierte SEAT in Genf mit dem IBX ein Fahrzeug, das der SUV-Architektur des SEAT Tribu Kontinuität verlieh und sich durch skulpturhaftes Design von der breiten Masse absetzte. „Die hohe Frontpartie, die kompakte Fahrgastzelle, die straffen Flächen und die entschlossene Ausstrahlung der Scheinwerfer und Frontpartie sind nur einige seiner Merkmale, die sich heute beim aktuellen SEAT Ateca und beim SEAT Arona wiederfinden“, erklärt Xavier Villanueva. Darüber hinaus war der SEAT IBX mit modernster Technik ausgestattet – unter anderem mit Voll-LED-Beleuchtung und einem elektrischen Hybridmotor.

SEAT 20v20

2015 zog nicht nur „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ Millionen Menschen in die Kinosäle, sondern auch SEAT mit seinem neuestem SUV-Konzeptfahrzeug in Genf alle Blicke auf sich: Der SEAT 20v20 vereinte erstmals sportliches Coupé-Design mit reinrassigen SUV-Merkmalen. Und er brachte bereits eine Kerneigenschaft aller modernen SEAT Modelle mit: Konnektivität. Das Herzstück des SEAT 20v20 war der „Personal Drive“ – ein kleines Gerät in Form einer Münze, das als mobiles Navigationssystem und als Fernbedienung zur Aktivierung der Fahrzeug-Klimaanlage fungierte. „Es war, als würde man das Herz des Autos in der Tasche herumtragen“, sagt Xavier Villanueva.

SEAT Altea Freetrack und SEAT Leon Cross Sport

Zwei weitere Konzeptfahrzeuge, die echte Wegbereiter aktueller SEAT SUV-Modelle waren, sind der SEAT Altea Freetrack und der SEAT Leon Cross Sport. Der SEAT Altea Freetrack, der erstmals auf dem Genfer Automobilsalon 2007 gezeigt wurde, verfügte über die neueste Ausbaustufe des Multi Drive-Konzepts. Der 2015 auf der IAA in Frankfurt am Main vorgestellte SEAT Leon Cross Sport hingegen vereinte die Performance eines kompakten Sportwagens mit der Vielseitigkeit eines Offroad-Fahrzeugs.

Vom Konzept bis zur Serienreife

All diese Konzepte sind Teil derselben DNA, die auch den SEAT Ateca, im SEAT Arona und im SEAT Tarraco prägen. Auch wenn jedes einzelne Modell eine ganz eigene Persönlichkeit hat, teilen jedoch alle so elementare Merkmale wie das „Design made in Barcelona“. Sie sind der Grundstein für den Erfolg, den die SEAT SUVs heute mit ihren 40 Prozent am Gesamtumsatz des Unternehmens beitragen. (autour24)

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