Bringt Dacia den 15 000-Euro-Knüller auf Elektromarkt?

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Renaults Billigmarke Dacia hat ein Problem, meldet die Fachzeitschrift „Automobilwoche„: Dacias Markenkern ist der niedrige Preis, doch die ab 2020 geltenden strengen CO2-Obergrenzen erfordern auch im Niedrigpreis-Segment neue und damit kostspielige Technologien. Dacia will die Hürde mit mehr Gas-Autos bewältigen und plant zudem den Start eines elektrischen Preisbrechers.

„Die schärferen CO2-Grenzwerte, die 2020 kommen werden, sind eine Herausforderung für uns“, sagte Konzern-Verkaufschef Olivier Murguet der Automobilwoche. Im Konzern würden derzeit drei Lösungen vorangetrieben, um Dacia trotz der CO2-Hürden auch künftig erschwinglich zu machen: „Zum einen machen wir erhebliche Fortschritte bei den Verbrennungsmotoren. Zum anderen setzen wir auf Flüssiggas als Brennstoff.“ Eine dritte Möglichkeit sei auf Dauer die Elektrifizierung, so Murguet.

Derzeit bietet Dacia bereits den Duster SCe 115 LPG als Autogas-Version an. Inzwischen ist auch klar, dass die kostspieligere E-Mobilität bei Dacia Einzug halten wird. „Es ist eine europäische Version des K-ZE in Planung“, sagte Gilles Normand, der Leiter des Bereichs Elektrofahrzeuge in der Renault-Gruppe. Die für den chinesischen Markt angebotene Version des K-ZE werde noch abgeändert, um die höheren Sicherheitsanforderungen in Europa zu erfüllen. „Und ich denke nicht, dass der Name in Europa so bleiben wird“, ergänzte Verkaufschef Murguet.

Normand verspricht für das kleine Elektro-Crossover eine WLTP-Reichweite von 250 Kilometern, schreibt die „Automobilwoche“. Dem Vernehmen nach soll es im Jahr 2021 in Europa eingeführt werden. Das neue Elektroauto könnte den Markt massiv beeinflussen, denn Renault peilt nach Angaben aus dem Unternehmensumfeld einen Preis von rund 15.000 Euro inklusive Batterie an. Mit Elektrobonus könnte er an der Schwelle von 10.000 Euro kratzen. (autour24)

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