Seats e-Scooter: Spannende Alternative

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Mit ihrem vollelektrischen e-Scooter betritt die Marke Seat Neuland. Noch ist das Zweirad nur eine Konzeptstudie. Doch bereits 2020 soll es auf den Markt kommen.

Ein innovatives Beleuchtungskonzept, praktische Konnektivitätslösungen und eine ansprechende Geometrie versprechen die Spanier für ihr jüngstes Baby. Und dessen Entwicklung hatte es in sich. Francesca Sangalli, Leiterin der Abteilung Color & Trim bei Seat: „Für uns als Automobildesigner war es zunächst eine große Herausforderung, ein Fahrzeug zu entwerfen, das eine ganz neue Zielgruppe ansprechen soll.“

Geradlinig und alltagstauglich soll das E-Zweirad nach dem Wunsch seiner Schöpfer sein, aber auch unverwechselbar und wiedererkennbar. Deshalb habe man sich bewusst auf ein visuell minimalistisches Paket und vor allem auf einfache Bedienbarkeit und Funktionalität konzentriert, so Designer Joan Melenchon. Entstanden sei ein funktionales Design mit praktischen Elementen wie dem austauschbaren Akku für einfaches Laden und nahtlose Mobilität.

Für den Einsatz in Sharing-Flotten werden robuste Materialien eingesetzt, etwa eine Gummierung an den seitlichen Stoßfängern, die auch mal einen Lackschaden verhindern kann. Der spezielle Sattel soll genügend Stauraum für zwei Helme bieten, zwei USB-Anschlüsse und eine Smartphone-Halterung sorgen für die Vernetzung unterwegs.

Das neuartige Beleuchtungssystem umspannt Front und Heck und enthält eine Scooter-Neuheit: die dynamischen Blinkleuchten. Bis zu 115 Kilometer soll der e-Roller mit einer Akkuladung schaffen, die Spitzenleistung liegt wie bei einem 125er-Motorrad bei 11 kW/14,8 PS, die Höchstgeschwindigkeit bei 100 km/h. Von 0 auf 50 km/h soll der zweirädrige Seat in 3,8 Sekunden sprinten, die Kosten für 100 Kilometer Strom geben die Spanier mit rund 70 Cent an. (mid)

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