Straßenverkehr 2020: Was ändert sich?

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Beim rasanten Wandel der Mobilität kann so mancher schnell den Überblick verlieren. Auch 2020 kommen wieder jede Menge Neuerungen im Bereich Verkehr auf die Bundesbürger zu. Der ACE, Deutschlands zweitgrößter Autoclub, informiert über die wichtigsten Änderungen im Straßenverkehr für das Jahr 2020

Abbiegeassistent für Lkw wird Pflicht:

Neue Lang-Lkw, bestehend aus Zugfahrzeug mit Anhänger, müssen ab 1. Juli 2020 mit einem Abbiegeassistenten sowie blinkenden Seitenspiegeln ausgestattet sein. Ab 1. Juli 2022 gilt die Pflicht auch für Bestandsfahrzeuge. So sollen schwere Unfälle vermieden und alle Verkehrsteilnehmenden besser geschützt werden.

Neue Klassen bei der Kfz-Versicherung:

Die Typklassen in der Kfz-Versicherung ändern sich für mehr als elf Millionen Fahrzeugbesitzer. Rund 4,6 Millionen profitieren von besseren Typklassen, für knapp 6,5 Millionen gelten künftig höhere Einstufungen. Grundsätzlich gilt: Je besser die Einstufung in der Regionalklasse, desto günstiger wirkt es sich auf den Versicherungsbeitrag aus.

Mindestalter Moped-Führerschein:

Mit dem Gesetz zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes und weiterer straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften erhalten die Bundesländer die Möglichkeit, das Mindestalter für die Klasse AM von 16 auf 15 Jahre herabzusetzen.

Diesel-Fahrverbote:

Auch 2020 werden weitere Diesel-Fahrverbote folgen. Der zu hohen Feinstaubkonzentration in vielen urbanen Gebieten begegnen manche Städte mit dem Ausrufen eines Feinstaubalarms.

Österreich – Mautpreise steigen:

Die Vignetten in Österreich werden teurer: Der Preis für die Pkw-Jahresvignette beträgt künftig 91,10 Euro, für das Zwei-Monat-Pickerl sind 27,40 Euro fällig und die Zehn-Tages-Vignette kostet 9,40 Euro. Motorradfahrer bezahlen 36,20 Euro, 13,70 und 5,40 Euro. (mid)

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