Subaru Levorg: hübscher, besser, preiswerter

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Von Heinrich Rohne

Seit 2015 ist der Subaru Levorg als legitimer Nachfolger des Legacy Kombi in Deutschland auf dem Markt. Auch er kombiniert traditionell die Markenwerte Boxermotor und Allradantrieb. Jetzt muss der 170 PS starke 1,6 Liter-Turbobenziner  den neuen Abgasregularien weichen, erreicht nicht die Abgasnorm Euro 6d-Temp. Ein guter Zeitpunkt für Subaru, den Levorg neu zu positionieren.

Auch wenn Fans der Marke bei der Modellpflege jetzt vielleicht etwas aufschreien: Der Sportkombi ist nach dem Facelift deutlich massentauglicher geworden, hat sich zum komfortablen Familienreisewagen entwickelt. Das macht bereits die Optik deutlich, denn die Haube verliert ihre auffällige Lufthutze, die an die eingestellte Markenikone Subaru WRX STI erinnerte. Die Hutze diente aber nicht (nur) der Optik, sondern hatte einen technischen Grund. Subarus Boxermotor nutzte sie zur Ansaugung von Luft für den Ladeluftkühler des Turbos. Genau diese Technik entfällt beim Levorg jetzt aber. Denn unter der hutzenlosen Haube steckt künftig der altbewährte, aus dem Forester  bekannte, 2,0 Liter Boxermotor mit 150 PS – mit einem maximalen Drehmoment von 198 Nm bei 4.200/min.

Nicht nur Boxermotoren und Allradantrieb zählen zu den markentypischen Bauteilen, sondern auch das stufenlose Automatikgetriebe, bei Subaru Lineartronic genannt. Es bleibt auch dem modellgepflegten Levorg erhalten und bietet weiterhin sieben virtuelle Vorwärtsstufen, die über Schaltpaddels am Lenkrad angesteuert werden können. Im gleichen Zuge wurde dann noch das Fahrwerk überarbeitet, der einst straffe Levorg federt und rollt jetzt deutlich komfortabler.

Außerdem wurden die drei Ausstattungslinien neu strukturiert und umbenannt. Die Einstiegsversion Trend fährt jetzt mit dem Infotainment-System „Gen 3.1“ vor, das erstmals im Levorg zum Einsatz kommt. Es verbindet Audiofunktionen wie das Digitalradio DAB+ mit einer Smartphone-Einbindung per Apple Carplay, Android Auto und NFC. Die Bedienung erfolgt wahlweise über den sieben Zoll großen Touchscreen, Lenkradbedientasten oder die verbesserte Sprachsteuerung. Die beiden weiteren Ausstattungsvarianten wurden Active und Exclusive getauft.

Auch Positiv: Der Levorg ist günstiger geworden – gleich um 3.000 Euro. So geht es in der Preisliste jetzt schon bei 26.990 Euro los. (autour24/khf)

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