Tanken an der Autobahn: So teuer ist es wirklich

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Die Autobahn ist ein heißes Pflaster. Wer gerne mal bei seinem neuen Sportwagen aufs Tempo drücken möchte, kann auf den mehrspurigen deutschen „Highways“ völlig neue Grenzbereiche erfahren. Es sei denn, er steht gerade mal wieder im Stau.

Doch die schnelle Fortbewegung hat natürlich ihren Preis. Bei hohen Geschwindigkeiten kommt auch die Tankanzeige in Fahrt. Und da niemand unnötig Zeit verlieren möchte, wird die nächste Tankstelle an der Autobahn angesteuert. Und das, obwohl wir alle wissen, dass dort oft ein gehöriger Aufpreis fällig ist.

Wer an Autobahntankstellen tankt, zahlt im Durchschnitt rund 20 Cent je Liter mehr als an den übrigen Zapfsäulen. Dies zeigt eine deutschlandweite Preisanalyse des ADAC, die an über 14.000 Tankstellen durchgeführt wurde.

Autobahntankstellen sind mindestens 20 Cent teurer

Dabei ist ein Liter Super E10 an Autobahnen im Mittel um 21,4 Cent teurer als im übrigen Straßennetz. Für Diesel muss man durchschnittlich 23,8 Cent mehr bezahlen. Wer vor einer längeren Autobahnreise schon am Abfahrtsort tankt, kann also jede Menge Geld sparen. Der ADAC rechnet vor: Nach einer 50-Liter-Tankfüllung verbleiben bei Super E10 im Schnitt 10,70 Euro mehr im Geldbeutel, bei Diesel sogar 11,90 Euro.

Die Kraftstoffpreise an autobahnnahen Tankstellen liegen um mehr als zwei Cent höher als im restlichen Straßennetz abseits der Schnellstraßen. Super E10 kostet hier im Durchschnitt aber immer noch 19,3 Cent und Diesel 21,4 Cent weniger als an den Autobahnstationen. Für Tankkunden, die während einer Autobahnreise tanken müssen oder wollen, sind die oftmals nur wenige Hundert Meter neben der Ausfahrt liegenden Stationen daher eine preisgünstige Alternative.

Und noch etwas: Zwischen den einzelnen Wochentagen gibt es nur geringe Preisunterschiede. Auch die Differenz zwischen Tankstellen im Autobahnnetz und denen im übrigen Straßennetz ist an allen Wochentagen sehr ähnlich. (mid)

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