Jaguar XE verkürzt Abstand zu deutschen Premium-Limousinen

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Von Klaus H. Frank

Er hat‘s nicht leicht, der Jaguar XE, muss er doch gegen die renommierte Konkurrenz Audi A4, Mercedes C-Klasse und 3er BMW antreten. Damit dies ein bisschen leichter fällt, hat er nun ein Facelift erhalten, das ihn beim Kampf um Marktanteile in diesem wichtigen Segment beflügeln soll. Die mittlerweile fünf Jahre alte Karosserie ist in ihrem Design jedoch so zeitlos, dass die Veränderungen nur sehr behutsam vorgenommen werden konnten. Die Stoßfänger an Front und Heck der 4,68 Zentimeter langen Limousine sind neu gestylt, der Kühlergrill ist flacher, die Blinker leuchten nun sequentiell, die Voll-LED-Scheinwerfer sind schlanker und breiter – insgesamt wurde mehr Wert auf die Breitenbetonung gelegt. Eher etwas versteckt sind diese beiden Neuerungen: So sitzt das Radar für die adaptive Geschwindigkeitsregelung jetzt hinter dem etwas größer gestalteten Logo im Kühlergrill, und den Blick nach hinten gewährt eine in die „Haifischflosse“ auf dem Dach eingebaute Kamera. Sie überträgt klare Bilder auf den ClearSight-Innenrückspiegel. Das ist ein Novum. Mit einem kleinen Kippschalter am Spiegel kann der Fahrer zwischen der neuen und der herkömmlichen Spiegeleinstellung wechseln.

Konsequent waren die Jaguar-Designer bei der Neugestaltung des Interieurs. Beste Verarbeitung, wertige Materialien, hohe Qualität, viel Komfort  und Bedienerfreundlichkeit waren die wichtigsten Punkte im Lastenheft. Im Zentrum des Cockpits ist der Zehn-Zoll-Touchscreen platziert, der nun den Großteil der Schalter und Knöpfe ablöst. Premium-Qualität demonstriert Jaguar mit dem aus dem I-Pace bekannten Touch Pro Duo Infotainmentsystem. Es ist frei konfigurierbar, arbeitet interaktiv und intuitiv und vor allem ohne Verzögerung.

Der XE wird künftig nur noch mit der Achtstufenautomatik von ZF vertrieben. Drei Vierzylinder-Motoren, zwei Benziner und ein Diesel, sorgen für Fahrspaß. Der 300 PS-Turbobenziner (400 Nm Drehmoment) sprintet mit dem serienmäßigem Allradantrieb in 5,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Ferner haben die Briten den Zweiliter-Turbobenziner mit 250 PS und Heckantrieb sowie einen Turbodiesel mit 180 PS im Programm. Der mit Heck- oder Allradantrieb angebotene Selbstzünder (430 Nm Drehmoment) verbraucht durchschnittlich 4,9 Liter je 100 Kilometer. Alle Motoren erfüllen die neue Abgasnorm Euro 6d-Temp.

Der Einstiegspreis für den XE liegt bei 43 690 Euro für den Turbodiesel mit Hinterradantrieb und S-Ausstattung. 57 780 Euro kostet der 300-PS-Turbobenziner mit Allrad und in HSE-Ausstattung. Außerordentlich interessant ist Folgendes: XE-Fahrer profitieren vom kostenlosen Service- und Garantiepaket „Jaguar Care“. Käufer eines neuen Jaguar erhalten hier eine Dreijahres-Garantie sowie alle Inspektionen der ersten 36 Monate ohne Kilometerbegrenzung. Europaweit sorgt Jaguar zusätzlich drei Jahre lang mit der Mobilitätsgarantie für einen kostenlosen Pannendienst. (autour24)

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