Kompakter Kia-Crossover XCeed verspricht SUV-Qualitäten

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Die Ceed-Familie von Kia wächst weiter: Nach dem Kombi Ceed Sportswagon und dem fünftürigen Shooting Brake ProCeed kommt am 21. September die neue Crossover-Variante XCeed auf den deutschen Markt und verbindet die praktischen Vorzüge eines SUVs mit dem sportlichen Auftreten und dem dynamischen Handling eines Schrägheckmodells.

Der XCeed bietet nicht nur das Platzangebot eines SUV, sondern auch eine höhere Sitzposition und einen besseren Überblick als ein Kompaktwagen. Sowohl bei den Assistenz- und Infotainmentsystemen als auch beim Antrieb fährt der XCeed in seiner Klasse ganz vorne mit: Die hocheffizienten, turboaufgeladenen Benzin- und Dieselmotoren mit 85 kW/115 PS bis 150 kW/204 PS Leistung ergänzen Anfang 2020 zwei 48-Volt-Mildhybrid- und Plug-in-Hybridsysteme. Die komplette, speziell für den europäischen Markt entwickelte Ceed-Familie wird in der Slowakei produziert und ist durch die bei Kia übliche 7-Jahre-Herstellergarantie geschützt.

„Mit dem XCeed reagiert Kia auf die vermehrten Kundenwünsche nach dynamischen Autos mit praktischen Qualitäten“, sagt Emilio Herrera, Chief Operating Officer (COO) von Kia Motors Europe. „Der XCeed zeigt die konzeptuelle Bandbreite und die Ambitionen unserer Marke in der Kompaktklasse – dem zweitgrößten Segment des europäischen Marktes, das durch die wachsende Vielfalt an Karosserietypen in den kommenden Jahren noch an Bedeutung gewinnen wird.“

Ein markantes Interieur-Element ist der freistehende Touchscreen des Infotainmentsystems. Darunter befinden sich die ergonomisch gestalteten Tasten, Drehregler und Schalter von Audiosystem und Klimaanlage. Soft-Touch-Oberflächen und dunkle Chrom-Applikationen tragen zum edlen Flair bei. Die Sitzbezüge sind in Stoff, einer Kombination aus Stoff und hochwertiger Ledernachbildung oder in Echtleder erhältlich. Komfortable Ausstattungselemente reichen von Sitzventilation vorn sowie Sitzheizung vorn und hinten über Lenkradheizung bis zur beheizbaren Frontscheibe.

Der Gepäckraum des Crossover ist aufgrund des längeren Hecküberhangs mit 426 Liter um 31 Liter größer als beim Ceed. Durch Umklappen der Rückbank werden es bis zu 1.378 Liter. Für ein hohes Maß an Variabilität und Komfort sorgen unter anderem die dreigeteilte Rückbanklehne (40:20:40), der in der Höhe verstellbare Gepäckraumboden, das auch als praktisches Ablagefach nutzbare „Untergeschoss“ und die sensorgesteuerte elektrische Heckklappe.

In Kombination mit dem 10-Zoll-Kartennavigationssystem lassen sich über UVO Connect mit einer eigenen SIM-Karte in Echtzeit Verkehrsinformationen, Wettervorhersagen, lokale „Points of Interest“ oder verfügbare Parklätze abrufen. Geplante Routen können vom Smartphone direkt an das Navigationssystem gesendet werden. Außerdem lässt sich das Fahrzeug über die App auch orten (z.B. auf großen Parkplätzen). Alternativ ist auch ein Audiosystem mit 8-Zoll-Touchscreen oder ein JBL®-Premium-Soundsystem erhältlich. Optional zeigt das erste volldigitale Kombiinstrument von Kia auf einem 12-Zoll-Bildschirm Tachometer und Drehzahlmesser als Rundinstrumente an.

Modernste Assistenz- und Sicherheitssysteme sind je nach Ausführung erhältlich: Zu Stauassistent, „Level 2“-Technologie des automatisierten Fahrens, Geschwindigkeitsregelanlage mit Stop-and-Go-Funktion oder intelligentes Parksystem kommen Frontkollisionswarner mit Fußgängererkennung, aktiver Spurhalteassistent, Spurwechselassistent, Querverkehrswarner, Verkehrszeichenerkennung für Tempolimits, Müdigkeitswarner und Fernlichtassistent. Zudem ist das ESP immer mit einer Gegenlenkunterstützung kombiniert, die beim Bremsen in Kurven die Fahrstabilität erhöht.

Das äußerst leistungsfähige Fahrwerk entspricht mit MacPherson-Federbeinen vorn und einer Mehrlenkerachse hinten den anderen Ceed-Modellen – vorn ist die Zugstufe der neuen Federbeine aber nun durch einen hydraulischen Anschlag begrenzt und hinten verringert ein dynamischer Dämpfer für den Querträger strukturelle Vibrationen. So kann das Fahrwerk auch starke Stöße gut absorbieren.

Mit neu programmierter, elektronisch unterstützter Servolenkung verspricht der XCeed ein ähnlich agiles Lenkverhalten wie das Schrägheckmodell und eine ähnlich geringe Wankneigung. Die 18-Zoll-Bereifung ist der SportContact 5 von Continental und die 16-Zoll-Räder tragen Michelin-Reifen.

Die Motoren erfüllen alle Euro 6d-Temp. Die Turbo-Benzin-Direkteinspritzer sind der Dreizylinder 1.0 T-GDI mit 88 kW/120 PS, der Vierzylinder 1.4 T-GDI mit 103 kW/140 PS und 242 Nm Drehmoment sowie der 150 kW/204 PS starke 1.6 T-GDI. Mit der Topmotorisierung, die 265 Nm maximales Drehmoment mobilisiert, beschleunigt die Automatikversion des XCeed in 7,5 Sekunden von null auf Tempo 100.

Abgerundet wird das Motorenangebot durch einen schadstoffarmen 1,6-Liter-Turbodiesel, der zur Abgasreinigung eine hocheffiziente Kombination von NOx-Speicherkatalysator und SCR-System einsetzt. Der 1.6 CRDi wird mit 85 kW/115 PS oder 100 kW/136 PS angeboten. Alle Motoren verfügen über ein Sechsgang-Schaltgetriebe und können bis auf den1.0 T-GDI optional mit einem Sieben-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert werden. Ein Start-Stopp-System ist bei allen Ausführungen Standard.

Durch die Fahrmoduswahl „Drive Mode Select“ (Einstellungen: Sport / Normal) lässt sich das Fahrerlebnis im Kia XCeed noch dynamischer gestalten. Im Sport-Modus spricht der Motor direkter an und die Lenkunterstützung wird reduziert. Die Modelle mit Doppelkupplungsgetriebe beschleunigen zudem schneller – sowohl aus dem Stand als auch während der Fahrt. (Text und Fotos: Karl Seiler)

Kommentar verfassen