Classic Days 2019: Gartenparty und Motorensound

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Tausende Fans und Enthusiasten strömten auch in diesem Jahr wieder zu den „Classic Days“ am Wasserschloss Dyck. Die Klassikerveranstaltung vor den Toren Düsseldorfs zeichnet sich nicht zuletzt dadurch aus, dass das „alte Eisen“ nicht nur zur Schau gestellt wird, sondern bei diversen Showläufen auf dem knapp drei Kilometer langen Rundkurs auch in seinem Element zu erleben ist. Doch auch Automobile von heute und Motorsportklassiker von morgen fanden sich am Schloss ein. „Eine geile Veranstaltung“, befand dann auch Rennfahrer-Legende Hans-Joachim Stuck.

Die Classic Days auf Schloss Dyck locken jährlich Autoliebhaber aus Deutschland und Europa an. Die diesjährige automobile Gartenparty am ersten Augustwochenende wurde vom Wetter begünstigt: Während es vielerorts in Deutschland „Land unter“ hieß, fielen auf Dyck nur ein paar Tröpfchen – sehr zur Freude der Besitzer und Bewunderer der automobilen Schätze. Besonders ästhetisch wurde es beim „Concours d’Elegance“ auf der Orangerie-Halbinsel des Geländes.

Beim Klassiker- und Motorfestival tummelten sich neben Motorsportgrößen zahlreiche Hersteller. Mercedes-Benz feierte „125 Jahre Motorsport“, unter anderem mit einer Präsentation von historischen Rennfahrzeugen wie dem DTM-Tourenwagen 190 E 2.5-16 Evolution II aus dem Jahr 1990. Auch in der DTM zu Hause ist Rennfahrer Ferdinand von Habsburg. Der aktuelle Aston-Martin-Pilot genoss das Flair am Schloss Dyck sichtlich. Audi Tradition zeigte DKW-Sonderläufe, und Ford feierte 50 Jahre Capri. Rund 20 seltene Exemplare dieses Klassikers präsentierten sich im Schlossgarten oder auf dem Rundkurs. Jaguar-Sonderläufe bereicherten das umfangreiche Programm ebenfalls: Die Briten feierten den 60. Geburtstag des Mk II sowie 30 Jahre Land Rover Discovery. Dazu kamen „Tourenwagen Classics“ und die Präsentation der Heritage-Abteilung von Fiat Chrysler (FCA): Acht Oldtimer und drei aktuelle Modelle aus „Bella Italia“ fanden sich ein.

Die Kommunikationsplattform Autostadt von Volkswagen vereinte gleich mehrere Marken des Konzerns mit ihrem Auftritt im Paddock am Rand der Rennstrecke. Unter dem Motto „Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“ starteten Modelle wie der Bugatti Chiron, eine Meute historischer Skoda- Rallye-Boliden, ausgewählte Ducati-Motorräder und ein Mille-Miglia-Käfer von 1956 mit 75-PS-Porsche-Motor im Heck.

Besondere Sympathie bei den Schlossgartenbesuchern fanden die „Brasilianer“. Anlässlich der VW-Werksgründung in Anchieta vor 60 Jahren zeigte die Autostadt aus ihrer Zeithaus-Sammlung Modelle, die ausschließlich für den brasilianischen Markt gebaut wurden: Darunter das Coupé SP2 (1976), der mit Kunststoff-Karosserie daherkommende Gurgel X-12 (1978), ein kompakter Volkswagen Brasilia (1980) und ein Kombi in der Last Edition aus dem Jahr 2013 – ein Bulli im Stil des T2 mit einer auffällig rustikalen Frontpartie. Außerdem aus der Konzernvielfalt dabei: Der Volkswagen Nardo W12 von 2001, ein Porsche 911 Carrera Gulf (1974) und eine NSU Delphin III (1956).

Gegenwärtige Rekordjäger wie der Elektro-Rennwagen ID.R und ein Porsche 918 Spyder Hybrid zirkelten ebenfalls um den Schlossgarten. Wer selbst den ID.R fahren wollte, der konnte dies auf Schloss Dyck zumindest virtuell: auf Rennsimulatoren der „Sim Mobility“ der Autostadt. (ampnet/blb)

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