50 Jahre Weinsberg – vom Camper bis CaraBus und CaraTour

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Größtmöglicher Wohnkomfort auf der Basis eines Nutzfahrzeugs ohne ausladende Aufbauten ist die Grundkonzeption eines Caravaning Utility Vehicle. WEINSBERG realisierte dies bereits 1969 mit dem kompakten Camper auf Basis des Fiat 238. Aktuell stehen dafür CarBus und CaraTour.

Der CUV-Urahn mit Aufstelldach war auf 4,60 Meter Länge nicht nur erstaunlich geräumig, sondern flexibler konstruiert als so manches Modell heutiger Machart: Mit Spüle, Gaskocher, Kühlschrank und Hecksitzgruppe, die sich zu einem üppigen Doppelbett umbauen ließ, war er einerseits ein vollausgestattetes Reisemobil. Da sich das gesamte Mobiliar mit wenigen Handgriffen komplett ausbauen ließ, konnte das CUV andererseits auch als Kleintransporter mit stattlichen 6,5 Kubikmetern Ladevolumen eingesetzt werden.

Das Fahrzeug der damaligen Karosseriewerke Weinsberg, das es als 238 E später in der neuen Ausstattung Cosmos gab, war auf Anhieb äußerst erfolgreich und führte in der Folgezeit zu einer Intensivierung der Motorcaravan-Fertigung bei WEINSBERG. Es folgten Modelle auf einer großen Bandbreite an Basisfahrzeugen, wie Fiat, VW, Peugeot, Mitsubishi, Nissan, Opel und Mercedes-Benz, auf dem der erste WEINSBERG Orbiter entstand.

Anfang der 80er Jahre löste der Fiat Ducato den 238 endgültig ab. Er bildete die Basis für den CUV-Klassiker Cosmos, den es wahlweise mit einem aufstellbaren Flachdach (Typ FD) oder mit einem isolierten Hochdach (Typ HD) gab. In der Variante HD Luxus hatte er sogar eine Nasszelle an Bord. 1992 ging die Wohnmobilsparte der Karosseriewerke Weinsberg an die Tabbert Industrie AG, die den Cosmos ein- und die Modellpalette umstellte.

Nach der Gründung der Knaus Tabbert Group GmbH zehn Jahre später ging die Marke WEINSBERG in diese über und der Cosmos erlebte als Allradmodell auf Ducato-Basis 2003 eine Wiedergeburt: entweder als 551 K mit Stockbetten im Heck und Kompressor-Kühlschrank oder als 551 MQ mit Doppelbett hinten. Kurze Zeit später kam der X-Cursion, ein Campingbus mit Aufstelldach auf Basis des Renault Trafic – den gab es zwar nicht mit Allradantrieb, dafür ab rund 30.000 Euro aber äußerst günstig. In der 2008neu formierten Knaus Tabbert GmbH schließlich wurde auch die Marke WEINSBERG neu ausgerichtet.

In den aktuellen CUV-Modellen CaraBus und CaraTour stecken nun die 50-jährige Erfahrung und Kompetenz der traditionsreichen Marke. CaraTour und CaraBus – identisch in Grundrissen und Ausstattung – bieten zum neuen Modelljahr noch mehr Wohn‐ und Stauraum und haben außerdem ein unterschiedliches, neu gestaltetes Design erhalten: Das Exterieur beider Fahrzeuge besticht durch die markante Foliengrafik.

Das Möbeldekor EFFECT ULME verleiht dem CaraBus eine klassisch frische Note. Mit Möbeln in MALI AKAZIE erscheint der CaraTour modern und lässig. Das Platznehmen in der Sitzgruppe wird durch den Entfall des Tischbeins mit dem Comfort Entry‐Tisch noch komfortabler. Der neue Bugschrank verfügt links über ein Staufach mit entnehmbaren Ablageböden, wodurch eine Möglichkeit zur Fernseher‐Montage bis 24 Zoll entsteht. Für die meisten Grundrisse ist auf Wunsch ein 150‐Liter‐Slim Tower‐Kühlschrank erhältlich.

m Heckbereich bieten CaraTour und CaraBus bis zu 975 Liter Stauraum und verfügen über die größte Liegefläche ihrer Klasse: Die Grundrisse 600 MQ, 600 DQ, 600 K und 600 MQH bieten eine Liegebreite von 152 cm im Schulterbereich. Durch die Stoffbespannung der Ablagefach‐Unterseite über dem Kopfteil entsteht ein gemütlicher Kokon‐Effekt. Auch für die WEINSBERG CUVs ist auf Wunsch ein zusätzlicher faltbarer textiler Kleiderschrank erhältlich, der mit Schlaufen an der Unterseite des Lattenrostes befestigt und mit der mitgelieferten Netztür auch als Hundebox genutzt werden kann. CaraTour und CaraBus fahren mit je sieben Grundrissen ins neue Modelljahr: 540 MQ, 600 MQ, 600 DQ, 600 K, 600 MQH, 600 ME und 630 ME. (Text: Karl Seiler, Fotos: Weinsberg)

 

 

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