Seat Tarraco: Surfen in den Wüsten-Dünen

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Sechs Praxistipps für den Offroad-Einsatz in anspruchsvollem Gelände / Der SEAT Tarraco erklimmt eine mehr als 100 Meter hohe Düne / Stefan Ilijevic erklärt, worauf beim Fahren auf losem Sand zu achten ist

Würden Sie es sich zutrauen, rund 100 Meter im Gelände mit einem SEAT Tarraco zurückzulegen? Klar – klingt schließlich nach keiner allzu großen Herausforderung. Die Aufgabe wird allerdings deutlich schwieriger, wenn man ausschließlich weichen Sand unter den Rädern hat und die Steigung knapp 60 Grad beträgt. Hierfür braucht man nicht nur ein voll Offroad-taugliches Fahrzeug, sondern auch ein gewisses fahrtechnisches Know-how. Stefan Ilijevic, Leiter Innovation bei SEAT, gibt sechs essenzielle Tipps, wie man mit einem SEAT Tarraco eine 100 Meter hohe Düne in der marokkanischen Merzouga-Wüste bezwingt.

  1. Weniger Druck – mehr Grip

    „Wenn Sie losen Untergrund wie weichen Sand befahren wollen, sorgt ein um etwa 1,5 bar verringerter Reifendruck für eine ordentliche Portion mehr Grip“,erklärt Stefan. Durch den niedrigeren Druck verringert sich die Wölbung des Reifens und damit erhöht sich seine Auflagefläche auf dem Untergrund. Zudem passt sich der Reifen Unebenheiten besser an und sorgt so nicht nur für mehr Traktion, sondern auch für einen besseren Geradeauslauf.

  2. Nutzen Sie die Assistenten
    Der SEAT Tarraco ist mit mehreren Fahrerassistenzsystemen ausgestattet, die das Befahren verschiedenster Untergründe deutlich erleichtern und nicht zuletzt sicherer machen. In Extremsituationen wie beim Erklimmen einer Sanddüne ist es jedoch erforderlich, das ESP (elektronisches Stabilitätsprogramm) zu deaktivieren. Dadurch wird ein Blockieren der Räder verhindert, was für mehr Traktion auf losem Untergrund sorgt.
  3. Den richtigen Fahrmodus wählen

    Essenziell für diese Challenge ist ein Allradantrieb. Der reicht allerdings noch nicht aus, um unter solch extremen Bedingungen sicher das Ziel zu erreichen. „Unter den sechs Fahrmodi, die der SEAT Tarraco bietet, ist der Gelände-Modus der richtige für diese Aufgabe. Er ist der vielseitigste Fahrmodus und für Fahrten auf verschiedensten Untergründen ideal“, sagt der SEAT Ingenieur.

  4. Möglichst niedrige Gänge wählen

    Beim Anfahren an der Düne muss man im ersten oder zweiten Gang idealerweise schräg an die Düne heranfahren. Ein mittleres Drehzahlniveau ist deshalb so wichtig, weil man für den Aufstieg das maximale Drehmoment benötigt.

  5. Nicht bremsen

    Beim Bergauffahren sollten Sie keinesfalls bremsen. Es besteht sonst die Gefahr, im losen, weichen Sand stecken zu bleiben. Erst wenn man den Scheitelpunkt der Düne passiert hat, kann man bremsen. Optimal ist es jedoch, einen Großteil des Schwungs „mitzunehmen“ und diesen für die Abfahrt und anschließende Auffahrt der nächsten Düne zu nutzen.

  6. Gleichmäßig fahren
    „Um nicht etwa in den Reifenspuren eines vorausfahrenden Fahrzeugs stecken zu bleiben, empfiehlt sich eine möglichst konstante Geschwindigkeit zwischen 20 und 30 km/h“, sagt Stefan. Eine möglichst gleichmäßige Fahrweise ist deshalb so wichtig, weil sich das Fahrzeug bei zu starkem Gas geben eingräbt und sich beim Bremsen kleine Sandberge vor den Reifen bilden, die das Vorwärtskommen deutlich erschweren. (autour24)

 

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