Die Premieren vom Genfer Salon (Teil zwei)

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Die 89. Ausgabe des Genfer Salons bietet rund 150 Welt- und Europapremieren. Und damit die Gewissheit, dass das Thema Mobilität äußerst spannend bleibt. Hier der zweite Teil der Messe-Vorschau mit den wichtigsten Neuheiten in alphabetischer Reihenfolge von Mitsubishi bis Volkswagen.

Mitsubishi bringt zum dem Genfer Salon den überarbeiteten ASX fürs nächste Modelljahr mit. Auffallend sind vor allem dessen Front mit Blinkern und Nebelleuchten in den Ecken des Stoßfängers und dem neu gestalteten Kühlergrill. Zweite Premiere: der Engelberg Tourer, der von allem mehr sein soll: mehr SUV, mehr Elektrofahrzeug, mit mehr Technologie und mehr Stil. Man kann gespannt sein.

Der Messestar Peugeot 208 lehnt sich optisch deutlich an den größeren 508 an. Er erscheint im Herbst 2019 bei den Händlern, immer als Fünftürer und als Verbrenner- und Elektromodell. Der e-208 mit 50 kWh-Akku soll 136 PS leisten und mit einer Ladung bis zu 340 Kilometer schaffen. Innendrin erwartet die 208-Fahrer das i-Cockpit der nächsten Generation in 3D-Technik. „Concept 508 Peugeot Sport Engineered Neo-Performance“ heißt eine Studie, die einen Ausblick auf elektrifizierte, sportliche Modelle mit hoher Fahrleistung und geringen CO2-Emissionen bieten soll.

Volvos Elektromarke macht in der Schweiz Lust auf ihr zweites Modell, den Polestar 2. Das Strom-SUV ist direkt auf Teslas Model 3 angesetzt, mit etwa 400 PS unter der Haube und über 500 Kilometer Reichweite. Starten soll der spannende 2er noch dieses Jahr.

Kurz nach dem Start des neuen 911er bringt Porsche schon dessen offene Versionen namens 911 Carrera S Cabriolet und 911 Carrera 4S Cabriolet an den Genfer See. Puristen können beruhigt sein: Es bleibt beim Stoffverdeck, und das ist schneller denn je geöffnet und geschlossen. Neu sind auch die Einstiegsversionen 718 Cayman T und 718 Boxster T mit 300 PS.

Weniger Länge, mehr Platz innendrin: Nach diesem Motto geht Renault beim neuen Clio vor, der in der Palexpo-Halle erstmals im Scheinwerferlicht steht. Der kleine Franzose orientiert sich optisch am größeren Mégane und bietet diverse Assistenten und das Infotainmentsystem Easy Link, das über einen 9,3 Zoll großen Touchscreen betätigt wird. Easy Link und sieben Zoll hat der geliftete Twingo zu bieten, der ebenfalls in Genf seine erste Aufwartung macht.

Klein und knuffig und ziemlich sportlich: Seat hat für beide Geschmäcker etwas dabei. Den Minimó als Blick in die Zukunft der urbanen Mobilität, wie der Citroen Ami zweisitzig und elektrisch angetrieben. Ein Highlight: der Wechsel-Akku. Für die umweltbewusste Sportfraktion ist der Formentor gedacht, das erste eigene Modell der Marke Cupra. Dabei handelt es sich um einen Plug-in-Hybrid mit 245 PS Systemleistung und einer Strom-Reichweite von rund 50 Kilometern.

Bei Skoda führt der Kamiq mit seinem robusten Auftritt die SUV-Designsprache der tschechischen Marke fort und setzt neue Akzente wie die zweigeteilten Scheinwerfer mit obenliegendem Tagfahrlicht. Vision iV heißt die Elektro-Studie der VW-Tochter, besonders auffallend sind Kamera-Rückspiegel wie im Audi e-tron. Ebenfalls neu in Genf: der Rapid-Nachfolger namens Scala – Vorhang auf!

Dass Smart komplett elektrisch wird, ist Fakt. Auf diesem Weg zum Strom gibt es jetzt eine weitere Fingerübung der Designer namens Forease+. Er schaut aus wie ein Forease mit Dach – und präsentiert stolz seinen Entenbürzel.

Der neue Korando aus dem Hause SsangYong zeigt sich in Genf erstmals in der Öffentlichkeit. Die vierte Modellgeneration des Kompakt-SUV folgt dem Designkonzept SIV-2, das 2016 am Lac Léman debütierte. Die Koreaner versprechen eine größere Kopffreiheit und mehr Platz im Fond als bei den meisten Wettbewerbern plus hochwertige Materialien und moderne Technologien.

Subaru ist wild entschlossen, auf dem Salon für einen Adrenalinschub zu sorgen. Und zwar mit dem Viziv Adrenaline Concept, das dort Weltpremiere feiert. Außer der Studie haben die Allrad-Spezialisten zwei Hybrid-Modelle namens e-Boxer und den frischen Levorg im Gepäck.

Wenn’s ein bisschen mehr sein darf, kommt der VW T-Roc R gerade recht. Das Kompakt-SUV bringt es auf 300 PS, jede Menge sportliche Zutaten und einen ziemlich coolen Auftritt. Auch der innen kräftig, außen nur dezent geliftete Passat ist zu sehen, der etwa mit volldigitalem Cockpit und neuen Assistenzsystemen antritt. Der ID. Buggy soll zeigen, dass Elektromobilität durchaus auch ihre lustvollen Seiten hat. Und beim T6.1 der Nutzfahrzeuge-Sparte hat jetzt endgültig auch die Digitalzeit Einzug gehalten. (Rudolf Huber, mid)

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