Bund fördert Einbau von Abbiege-Assistenten

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Mit fünf Millionen Euro pro Jahr fördert das Bundesverkehrsministerium ab nächster Woche die freiwillige Nachrüstung von Lkw mit Abbiegeassistenzsystemen (AAS). Damit sollen Unfälle vermieden werden. Im Prinzip prima, meint der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR). Allerdings muss seiner Ansicht nach noch mehr getan werden.

„Ich bin überzeugt davon, dass mithilfe von Nachrüstsystemen beim Rechtsabbiegen gefährliche Kollisionen vermieden werden und weniger Radfahrer und Fußgänger bei solchen Verkehrsunfällen zu Schaden kommen“, sagt Dr. Walter Eichendorf, Präsident des DVR. Das Förderprogramm könne aber nur ein erster Schritt zur Vermeidung von Rechtsabbiegeunfällen sein. Denn die derzeit verfügbare Abbiegeassistenten, und speziell die Nachrüstsysteme, würden noch nicht optimal funktionieren. Die Industrie muss laut DVR mit erhöhter Priorität an der Entwicklung bestmöglich funktionierender Abbiegeassistenzsysteme arbeiten: „Sobald sie verfügbar sind, sollte ihr Einbau in neu zuzulassende Lkw und Nutzfahrzeuge vom Gesetzgeber vorgeschrieben werden.“ (mid)

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