Porsche 718 Cayman aus Biofaser-Karosserieteilen

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Autos werden immer grüner. Nicht nur beim Antrieb achten Hersteller auf Nachhaltigkeit, auch bei der Karosserie setzt man auf nachwachsende Rohstoffe. Sogar den neuen Porsche 718 Cayman GT4 Clubsport gibt es mit Biofaser-Karosserieteilen. Der Sportwagen ist eine Weiterentwicklung des Erfolgsmodells aus Weissach. Trotz des ökologischen i-Tüpfelchens sind die Modelle in erster Linie feurige Boliden.

Bei der Entwicklung stand neben einer noch besseren Fahrbarkeit und schnelleren Rundenzeiten auch der nachhaltige Umgang mit Rohstoffen im Fokus. Als erstes in Serie produziertes Rennfahrzeug verfüge der 718 Cayman GT4 Clubsport über Karosserieteile aus einem Biofaser-Verbundwerkstoff, teilt Porsche mit. Fahrer- und Beifahrertür sowie der Heckflügel sind aus einem Naturfasermix hergestellt, der primär aus Reststoffen der Landwirtschaft wie Flachs- oder Hanffasern besteht und hinsichtlich Gewicht und Steifigkeit ähnliche Eigenschaften besitzt wie Kohlefaser.

Angetrieben wird der 718 GT4 Clubsport von einem 3,8 Liter großen Sechszylinder-Boxermotor mit 313 kW/425 PS – 40 PS mehr als sein Vorgänger. Die Übertragung der Kraft an die Hinterräder übernimmt ein Porsche-Doppelkupplungsgetriebe mit sechs Gängen und mechanischer Hinterachsquersperre.

Zielgruppe der Basis-Variante „Trackday“ zum Preis von 159.000 Euro sind Hobbypiloten, die den Rennwagen ohne großen Aufwand bei privaten Rennstreckenevents und Clubsportveranstaltungen einsetzen wollen. Das Fahrzeug verfügt über eine fixe Stoßdämpferabstimmung, die in Kombination mit den im Bedarfsfall abschaltbaren Assistenzsystemen ABS, ESC und der Traktionskontrolle für ein gutmütiges Fahrverhalten im Grenzbereich sorgen soll.

Noch rasanter ist das rund 187.000 Euro teure „Competition“-Modell mit wettbewerbsrelevanten Ausstattungsdetails. So sind die Stoßdämpfer dreifach verstellbar. Der Sicherheitstank ist mit 115 Litern Kapazität auch für Langstreckenrennen geeignet. Die Bremsbalance lässt sich über ein Waagebalken-System zwischen Vorder- und Hinterachse stufenlos verstellen. Schnelle Boxenstopps garantiert die integrierte Lufthebeanlage. Da kann es heiß her gehen. Darum gibt es für nochmals verbesserte Sicherheit im Rennbetrieb eine automatische Feuerlöschanlage. (mid)

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