Wohnmobil – teurer als ein Eigenheim

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Ein Reisemobilist legt in Deutschland beim Kauf seines Fahrzeugs durchschnittlich 71.431 Euro auf den Tisch des Händlers, so lauten die Zahlen des Caravaning Industrie Verband e. V. (CIVD) für das Jahr 2017. Hin und wieder wird es auch etwas teurer. Etwa beim Erwerb eines Luxusmobils von Vario Mobil. Bei dem Unternehmen aus Bohmte im Landkreis Osnabrück kann man auch mehr als den zehnfachen Betrag loswerden. Beispielsweise für den Perfect 1200, der auf dem Düsseldorfer Caravan-Salon (25.8.–2.9.2018) gezeigt wird.

Viel mehr geht in Europa nicht in Sachen Wohnmobil: Die Landyacht basiert auf dem Mercedes-Benz Actros 2456 und hat einen Grundpreis von stolzen 839 410 Euro. Als Gegenwert für diese Summe steht ein zwölf Meter langes High-End-Reisemobil parat. Es rollt auf zwölf Rädern, die sich auf drei Achsen – mit zwangsgelenkter Nachlaufachse – verteilen, angetrieben von einem 455-PS-Motor. Der bekommt es mit einem Fahrzeug zu tun, dessen zulässiges Gesamtgewicht bei 26 Tonnen liegt und einen 390 Liter großen Dieseltank hat. Für autarkes Reisen können bis zu 500 Liter Frischwasser gebunkert werden, der Abwassertank fasst 400 Liter, 300 Liter der Fäkaltank.

Zur Erweiterung des Wohnraums im Stand gibt es drei pneumatisch dichtende Wohnraumerker, die Mobilität am Urlaubsort sichert gegen Aufpreis ein Mercedes-Benz SL Cabrio. Das parkt unterwegs sicher in einer Garage im Heck des Vario, versehen mit einem automatischen Einzug.
Das Interieur mit sanften Rundungen ist in der Kombination Satinweiß mit amerikanischem Nussbaum-Edelholzfurnier von Hand gefertigt. Dazu gibt es eine helle Leder-Wohnlandschaft mit elektrisch verstellbaren Captains-Chairs sowie indirekt beleuchtete Relief-Strukturmöbelwände. Für stimmungsvolles Ambiente sorgt ein mikroprozessorgesteuertes Lichtsystem mit Memory-Lichtszenen und diversen Dimmfunktionen, LED-Spots geben selbst in den Griffnischen von Türen und Auszügen sanftes Licht ab.

Die Seitenwangen und Arbeitsplatten des Küchenblocks sind als umlaufender Rahmen mit indirekt beleuchteten Griffnischen ausgeführt. Die Schubladen verriegeln sich während der Fahrt automatisch, neben der üblichen Ausstattung verfügt die Küche zudem über eine Geschirrspülmaschine und eine exklusive Design-Armatur. Das großzügige Bad bietet eine Dreiloch-Waschtisch-Armatur, indirekte Beleuchtung und ein Aufsatzwaschbecken. Weitere technische Highlights sind das Bose-Lifestyle-Multimedia-Entertainmentsystem und die selbstverriegelnde Schiebetürenanlage im Schlafzimmer. (ampnet/gp)

Kommentar verfassen