Die Dakar: Rallye-Tross entdeckt Peru

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Zu Beginn führte die legendäre Rallye Dakar ganz dem Namen entsprechend durch den afrikanischen Kontinent. Doch nach Terror-Warnungen zog die Karawane weiter nach Südamerika. Argentinien, Bolivien, Chile und Peru wurde von den Teilnehmern unter die Räder genommen. Jetzt müssen sich die Teams und Fans schon wieder umgewöhnen – geographisch zumindest. Denn die nächste Auflage führt den Rallye-Tross zum ersten Mal überhaupt nicht durch mehrere Ländern, sondern ausschließlich durch Peru.

Start und Ziel ist 2019 jeweils in Perus Hauptstadt Lima. In einer Schleife wird dabei das gesamte Land befahren. In welche Ecken des Landes die Route genau führt, ist bisher noch ein Geheimnis. Bekannt ist jedoch, dass die Strecke wie bereits 2018 unter anderem durch Lima, Arequipa und Puno führen wird. Da können die Teilnehmer die atemberaubende Schönheit der vielfältigen Landschaft in der Heimat der Inkas genießen – wenn ihnen der wilde Ritt mal eine kurze Verschnaufpause gönnt.

Rund 70 Prozent der Tour soll durch Wüsten und Dünen führen, was in der Geschichte der Rallye ebenso ein Novum darstellt. Bereits in den Jahren 2012, 2013 und 2018 war Peru gemeinsam mit südamerikanischen Ländern wie Argentinien oder Bolivien eines der Gastgeberländer für die Dakar Rallye und ist daher erprobt in der Austragung der weltweit bekanntesten Langstrecken- und Wüsten-Rallye.

Erstmals wurde die Rallye Dakar im Jahr 1979 durchgeführt. Die Strecke führte damals von Paris nach Dakar. Bis 2007 wurde die Rallye hauptsächlich auf dem afrikanischen Kontinent ausgetragen. Durch Terror-Warnungen im darauffolgenden Jahr 2008 entschied man sich, die Rallye abzusagen und veranstaltete sie ab 2009 auf dem südamerikanischen Kontinent. Eine feste Größe im Rallye-Tross ist bereits Jahren das X-raid-Team aus dem hessischen Trebur. (mid)

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