Dach auf, der Frühling ist da – Cabrios (Teil 2)

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Der Motor-Informations-Dienst (mid) stellt die wichtigsten offenen Neuheiten der Saison 2018 vor – in Teil 2 Fahrzeuge der Marken Mercedes, Lamborghini, Ferrari, Audi und Fiat.

Mercedes hat die C-Klasse mit allen Derivaten und Varianten überarbeitet und modernisiert, davon profitiert auch das Cabrio. Auffallend sind die optionalen Multibeam-LED-Scheinwerfer mit extrem weitreichendem Fernlicht, das digitale, 12,3 Zoll große Cockpit und ein auf 10,25 Zoll vergrößertes Media-Display. Für den Antrieb sind zunächst zwei Benziner und ein Diesel mit einem Leistungsspektrum von 184 bis 390 PS zuständig. Die neue Vierzylinder-Generation mit 1,5 Liter Hubraum startet als C 200 und C 200 4Matic. Ihr riemengetriebener Starter-Generator addiert zu den 184 Serien-PS beim starken Beschleunigen nochmal zusätzliche 14 Pferdestärken, um den Moment bis zum Aufbau des vollen Turbo-Ladedrucks zu überbrücken. Den kräftigsten Bumms hat der 3,0-Liter-V6-Motor des Spitzenmodells C 43 mit 390 PS, das schafft den Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 km/h in 4,8 Sekunden.

Kräftig modellgepflegt ist auch das Cabrio der Mercedes S-Klasse 2018 zu den Händlern gerollt. Mit zusätzlichen Assistenzsystemen, neuem Bedien- und Anzeigekonzept mit Widescreen-Cockpit und der jüngsten Infotainment-Generation ist es jetzt auf dem Niveau der Limousine. Die offenen Luxusgefährte leisten zwischen 345 kW/469 PS und 463 kW/630 PS und kosten zwischen 143.472,35 und 257.456,50 Euro.

Der Lamborghini Huracán Performante fährt ab sofort „oben ohne“ und ruft sich selbst zum bisher leistungsstärksten Spyder der Huracán-Familie aus. Das Design polarisiert nach typischer Lambo-Art Fans und Gegner des Kraftprotzes mit seinem 640 PS starken V10-Motor. Dank des um 35 Kilo geringeren Gewichts bietet der Neuankömmling das beste Gewichts-Leistungs-Verhältnis der ganzen Huracán Spyder Modellpalette. Das Gesamtpaket im Gegenwert von 219.585 Euro sorgt laut der Italiener „für ein wahres Feuerwerk der Gefühle am Steuer“. Klingt aufregend.

Ein sehr beeindruckendes Fahrerlebnis bietet auch der Ferrari Portofino serienmäßig, dazu versprechen die Italiener nicht nur einzigartigen Komfort an Bord. Sondern dank 600 PS und einer Beschleunigung von 0 auf 200 km/h in 10,8 Sekunden auch noch „das leistungsstärkste Cabrio auf dem Markt“, das außer einem faltbaren Hardtop und einem geräumigen Kofferraum auch noch jede Menge Platz im Innenraum sowie zwei Rücksitze für kürzere Fahrten offerieren soll. Der Preis für das Gesamtkunstwerk: ab 189.704 Euro.

Und noch ein Audi im nach oben offenen Angebot: Mit seinen 540 PS, ebenso vielen Newtonmetern und 318 Sachen Spitze ist der neue Audi R8 RWS 5.2 FSI S tronic Spyder schon grundsätzlich ein interessantes Angebot. Ganz speziell macht ihn aber sein Antriebskonzept zum „must have“ für Spezialisten. Das auf maximal 999 Exemplare (offen wie geschlossen) limitierte Modell ist der erste serienmäßige Audi mit Heckantrieb. Sein Einstandspreis als Sypder: 157.000 Euro.

Und zum Abschluss noch ein schnuckeliges und preislich nicht gar so arg abgehobenes Spaßgefährt: Mit dem 500 Cabrio Collezione hat Fiat im offenen Segment zwar nichts rasend Neues, aber zumindest etwas neu Eingekleidetes zu bieten. Die angebotenen Lackierungen legen nahe, dass die Italiener mit dem Sondermodell eine „Hommage an eine automobile Ikone“ im Sinn hatten: Taormina Elfenbein, Gelato Weiß und Dipinto di Blu Blau Metallic und die Bicolore-Varianten Primavera und Acquamarina. Zur Wahl stehen fünf Motoren mit 69 bis 105 PS, die teilweise auch mit der Fünfgang-Automatik kombiniert werden können. Die Preisliste für die offenen Versionen beginnt bei 18.490 Euro. (Rudolf Huber, mid)

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