Audi: Verkaufsstopp von drei Modellen

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Audi hat den Verkauf dreier Modelle vorläufig eingestellt, weil sich die Emissionsangaben verändert haben, das berichtet die „Automobilwoche“. Nun wartet der Hersteller auf die neue Zulassung durch die Behörden.

Im Juli hat Audi den Verkauf seiner Modelle S4 und S5 sowie einer Variante des A4 (2.0 TFSI 140 kW) europaweit eingestellt. Der Grund waren Veränderungen bei den CO2-Emissionen – der Hersteller sprach von einer „moderaten Erhöhung der Verbrauchswerte“.

Die gestiegenen Werte seien die Folge strengerer Abgastests gewesen, berichtet jetzt die „Wirtschaftswoche“. Bei internen Messungen habe Audi die „rechtlich zulässigen Toleranzen“ weniger genutzt, zitiert das Blatt einen Audi-Sprecher. So aber müsse der Autobauer die genannten Modelle neu zulassen: „Die Audi AG wartet auf die behördliche Genehmigung.“

Nach Informationen der „Automobilwoche“will Audi damit neuen Querelen wie etwa mit der Deutschen Umwelthilfe vorbeugen. Immer, wenn Autohersteller in irgendeiner Form Veränderungen an Fahrzeugen vornehmen, brauchen sie dafür eine neue Genehmigung vom KBA. „Früher haben wir in der Übergangsphase kleinere Unschärfen in Kauf genommen“, erläuterte ein Audi-Sprecher bezüglich der Fahrzeugangaben im Konfigurator. Man habe die Fahrzeuge entweder mit den alten Angaben verkauft oder bereits die aktualisierte Version ins System eingepflegt. „Nun haben wir uns entschlossen mit der Umstellung zu warten, bis wir die neuen Dokumente im Haus haben“, so der Sprecher.

Wann das KBA die neue Genehmigung erteilt, ist laut „Automobilwoche“ noch unklar. Dann erst wollen die Ingolstädter den Verkauf der drei Modelle wieder aufnehmen. Audi gibt an, man habe den Verkaufsstopp selbst eingeleitet. (autour24)

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