Ford will seine Modelle höher positionieren

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Ford will die Nachfolger der jetzigen Modelle höher positionieren – das berichtet die „Automobilwoche“. Zudem sollen Vans aus dem Programm gestrichen werden. Auch die Elektromobilität wird in Angriff genommen – aber anders als bei der Konkurrenz.

Seit dem 8. Juli ist die neue Generation des Fiesta beim Händler. Den in Köln gebauten Kleinwagen gibt es erstmals als ST-Line, Vignale und Active. Der Active im SUV-Look kommt Anfang 2018. Ebenfalls nächstes Jahr schickt Ford den ST an den Start. In ihm hat der neu entwickelte 1,5-Liter-Drei­zylinder-Turbo mit Zylinderabschaltung sein Debüt. Leistung: 200 PS.

In der größer werdenden CUV-Szene (City Utility Vehicle) beteiligt sich Ford mit dem EcoSport. Dafür wurde das Werk in Rumänien umgerüstet. Bisher kam der EcoSport für den europäischen Markt aus Indien.

Wichtigstes Projekt im kommenden Jahr sei der Focus, schreibt die „Automobilwoche„. Bei den Neuzulassungen in Deutschland fährt der Focus Golf und Astra deutlich hinterher. Die vierte Generation will Ford erstmals im Herbst präsentieren. Die üblichen Parameter wie Abmessungen, Radstand und Kofferraum nehmen zu, das Gewicht soll aber um etwa 50 Kilogramm sinken. Austauschen will Ford die Sechsgang gegen eine Achtgangautomatik. Eine Elektro-Version wird es nicht mehr geben. Man will 2020 mit einem komplett neuen Stromer kommen. Auf dem Plan steht aber eine Hybrid-Variante in Kombination mit einem Dreizylinder. Wie gehabt gibt es den Focus in Europa als Fünftürer und Kombi (Turnier). Später wird erneut eine RS-Version folgen, der einzige Focus mit Allradantrieb.

Derzeit läuft im rumänischen Werk der B-Max aus. Er erhält keinen Nachfolger. Gleiches könnte auch dem Grand C-Max passieren. Angeblich will Ford nur noch den normalen C-Max erneuern, meint die „Automobilwoche“. Die Markteinführung sei für 2019 vorgesehen. Im selben Jahr läuft der neue Kuga vom Band, der – analog zum VW Tiguan – an Größe ebenfalls zunehmen dürfte und Platz macht für ein neues B-SUV. Gedanken kreisen in Köln auch um ein größeres SUV oberhalb des Kuga. Diese Rolle spielt derzeit der aus Kanada stammende Edge.

Bei der Eletrifizierung – weltweit ist Ford der zweitgrößte Hersteller elektrifizierter Autos – andere Wege als die Konkurrenz. Zusammen mit der Firma Street­Scooter entwickelt der Autohersteller einen Elektro-Transit. Das erste Plug-in-Modell von Ford in Europa soll 2019 ebenfalls ein leichtes Nutzfahrzeug werden, der Transit Custom. Zudem steht ein elektrisches Crossover auf eigener Plattform auf dem Programm. Reichweite: knapp 500 Kilometer. Debüt: vermutlich im Jahr 2020.

Bis 2021 will Ford 4,6 Milliarden Dollar in die Elektromobilität stecken. Insgesamt sollen dann 13 Fahrzeuglinien elektrifiziert sein. Eine Ausnahme macht da nicht einmal der Mustang. Er kommt, so die „Automobilwoche„, bereits nächstes Jahr im Zuge seiner Modellpflege als Voll-Hybrid auf die Straße.

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